Puuh, lange hab ich Euch warten lassen auf diesen versprochenen Blogpost. Das lag nicht nur an mangelnder Zeit sondern auch an einem ätzenden Magen-Darm-Infekt, der Mathilda und mich völlig ausgeknockt hat. Aber jetzt endlich gebe ich Euch das auf Instagram stark nachgefragte „Life-Update“, erzähle von unseren vergangenen Wochen und wage einen kleinen Vorausblick auf das, was bald kommt 🙂

Sommer – du warst großartig

Ende August. Die Supermarktregale werden bereits mit Spekulatius und Lebkuchen gefüllt (schrecklich – ich kaufe das erst ab November). Zeit, ein erstes Fazit zum Sommer 2018 zu ziehen. Das war also mal wieder einer dieser Jahrhundertsommer. Ganz Deutschland schwitzt. Man klagt über Hitzewellen, Trockenheit und Ernteausfall. Ein Jahrhundertgeschäft für Klimaanlagenbauer und Eisverkäufer. Und wir? Tja, wir haben die heißesten Tage in der abgedunkelten Wohnung verbracht. Für kleine Plantschbecken-Sessions sind wir auf die Terasse und am Abend an den Badesee. Herrlich. Opa kam ganz oft vorbei und hat für Mathilda den Spielekasper gemacht, damit Mama endlich ihre Hausarbeit fertigstellen und den Haushalt erledigen konnte. Toll. Mein Fazit zum Sommer ist daher durchweg positiv. Zwar reichen mir persönlich Temperaturen zwischen 21 und 26 Grad völlig aus und alles darüber macht mich echt fertig. Aber wir wollen nicht meckern! Dennoch schläft Mathilda viel besser seit es nicht mehr so heiß ist und ist irgendwie ausgeglichener.

11 Monate Mathilda

Apropos ausgeglichen. Ich wage es ja kaum auszusprechen aber seit ca. 1 Woche ist unser Mädchen irgendwie anders. Sie spielt tatsächlich auch einmal ein paar Minuten ganz allein, liebt ihr Tierbuch und braucht nicht mehr 24/7 Jemanden, der sie bespaßt. Sie sitzt auch mal 2 Minuten auf dem Schoß, ohne sofort klettern oder aufstehen zu wollen und sogar baden findet sie seit sie selbstständig sitzen kann und ich das Wasser erst einlaufen lasse, wenn sie schon sitzt, richtig toll. Wir tragen mittlerweile Gr. 74 (in manchen Sachen sogar 80) und Socken finden wir immer noch absolut überflüssig, haha 🙂 Geschlafen wird so 2-3 Mal am Tag. Immer zu anderen Zeiten. Ein Rhythmus ist weiterhin nicht in Sicht und ich wüsste auch nicht, wieso ich Mathilda zu festen Schlafenszeiten zwingen sollte. Sie schläft, wenn sie müde ist. So ist es für sie am entspanntesten. Abends versuchen wir sie meist zwischen 20 und 21Uhr ins Bett zu bringen. Nach wie vor schläft sie direkt neben mir im Beistellbett. Allerdings krabbelt sie in letzter Zeit immer zu mir und schläft dann direkt an mir dran. Zwei bis drei Mal wird nachts noch getrunken. Selten auch nur einmal. Was die Beikost angeht, sind wir sicher kein Paradebeispiel. Mathilda ist einfach kein guter Esser und trinkt immer noch sehr viel Pre-Milch. Natürlich gibt es Brei, Fingerfood und Snacks wie z.B. Obst, Hirsekringel, usw. aber Hauptnahrung ist weiterhin Milch. Absolut okay, denn ihrer Entwicklung schadet das nicht aber dazu mehr im nächsten Abschnitt.

U6 – Baby TÜV bestanden

Die letzte U-Untersuchung im ersten Lebensjahr. Wow. Gerade als Frühcheneltern geht man immer mit ein wenig Bauchschmerzen zum Arzt und hofft, dass die Entwicklung positiv ist, Gewicht und Größe der Norm entsprechen usw.. Tja, was soll ich sagen…Mathilda hat sich selbst überholt! Sie ist komplett zeitgerecht entwickelt und das sogar ohne Frühchenkorrektur. Wir sind total froh darüber und echt stolz, dass sie sich so gut macht. Gleichzeitig hat uns das absolut überrascht weil wir noch vor wenigen Monaten gehofft haben, dass sie bloß ordentlich zunimmt, genug trinkt und brav ihrer Gewichtskurve folgt. Jetzt hat sie 8900g und 75cm. Sie sitzt selbstständig, will nur noch an den Händen laufen und ist ein ziemlicher Wirbelwind. Zwei Zähnchen sind schon da, der Rest lässt noch auf sich warten.

Und was kommt jetzt?

Ich bin ganz hin und her gerissen zwischen Mutterstolz, Glück und Wehmut. Es ist schwer zu beschreiben weil diese Gefühle so ambivalent sind, dass sie vielleicht nur eine Mutter versteht. Ich bin stolz, dass meine Kleine langsam groß wird. Ich freue mich darauf, wenn sie laufen kann (wenn’s soweit ist, verfluche ich es bestimmt, haha :)) und ich könnte glücklicher nicht sein, dass sie rundum fit und gesund ist. Gleichzeitig schwelge ich in Erinnerungen, sehe mir alte Fotos von ihr an und habe leider schon vergessen, wie sich mein Baby mit seinen nicht mal drei Kilogramm damals angefühlt hat. Ich werde wehmütig, weil die Zeit so rasend schnell an uns vorbeifliegt obwohl der Mami-Alltag manchmal langweilig, eintönig und anstrengend ist. Alles geht so schnell. Bald feiern wir den ersten Geburtstag.

Außerdem wollen und werden wir wieder reisen. Im September geht es für uns nach Österreich und im Oktober steigen wir sogar noch einmal ins Flugzeug. Wir sind gespannt und freuen uns sehr und natürlich nehme ich Euch via Instagram wieder mit auf unsere Trips 😉

2 comments

Antworten

Tolle Worte einer tollen Mama!!:) mega schöne Entwicklung hat die Maus hinter sich. Und du kannst dir vorstellen, wie ich mich fühle, wenn mein halb so alter Muckel mal eben genauso groß, vlt größer und schwerer ist. Viel zu schnell ging das für mein Mamaherz. Mit Tränen gucke ich mir alte Bilder an und kann es nicht fassen. Er ist übrigens ähnlich an einer 24h Animation interessiert wie Mathilda 🙂 ❤️

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Meine liebe Jennifer,
Dein Theo ist auch einfach ein Zucker-Prinz! Egal wie groß und schwer unsere Zwerge sind, wie schnell oder langsam sie sich entwickeln…sie sind kleine Wunder und wir müssen die Zeit so gut es geht genießen, bevor sie morgen auf einmal groß sind!
Liebsten Gruß

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