Vom Druck, den durchtrainierte Mamis auf andere Mütter ausüben und warum ich mich trotzdem nicht schäme, wieder (fast) so auszusehen wie vor meiner Schwangerschaft.

Was bedeutet eigentlich after baby body? Sind wir nach einer Geburt „after baby“? Sind wir nicht eigentlich „in the middle of baby“? Mittendrin im Baby-Blues, im Mamiglück, im Wochenbett, in der wohl aufregendsten Zeit des Familien- bzw. Paarlebens? Ich möchte den seltsamen Ausdruck, für den Körper einer Frau nach der Geburt,die ein Wesen erschaffen und ihm den Weg auf diese Welt bereitet hat, gar nicht weiter auseinandernehmen. Es reicht, zu sagen, dass ich den Begriff nicht so super finde.

Wenn man den „after baby body“ googlet, erhält man den Begriff in Kombination mit „diät“, „stars“, „nach Kaiserschnitt“ und sogar kombiniert mit „normal“. Was ist denn schon normal? Wie hat denn ein „normaler“ after baby body auszusehen? Bin ich unnormal, wenn mein Körper von denen auf den gefundenen Bildern abweicht? Ganz sicher nicht!

Es gibt – so scheint mir – nur zwei Extreme. Die einen, die ihren Körper nun völlig anders wahrnehmen. Als Lebensspender, als Nahrungsquelle des Kindes, als Wunder der Natur. Die gleichzeitig Frieden geschlossen haben mit ihrem Körper und nicht mehr den Druck verspüren, ihn optimieren und an vermeintliche Idealmaße  annähern zu müssen. Die anderen, freuen sich zwar, gesund zu sein und ein gesundes Kind zu haben, fühlen sich jedoch mit Dellen, Dehnungsstreifen und einem nicht mehr so straffen Stillbusen nicht wohl und „kämpfen“ dafür, wieder die alte Figur zurückzubekommen. Sie treiben Sport, machen Diät und sehen schon bald nach der Geburt wieder aus wie vorher.

Ihr merkt, dass ich hier plakativ zwei Extreme beschreibe, hoffe ich. Und das ganz ohne Wertung! Aus dem Grund, dass ich auf Instagram entweder den von Streifen gezeichneten Bauch einer stolzen Mami sehe oder den gestählten schlanken Body einer ebenso stolzen Mami. Irgendwie fehlt mir die Vielfalt, die Mitte. Die einen wollen zeigen, dass sie stolz sind, was ihr Körper geleistet hat und dass es ihnen nichts ausmacht, nun anders auszusehen. Dass sie vielleicht sogar stolz sind, auf diesen veränderten, nicht (mehr) dem Schönheitsideal entsprechenden Körper. Die anderen wollen zeigen, dass sie stolz sind, was ihr Körper geleistet hat und was SIE im Anschluss geleistet haben, um wieder mit ihrem Aussehen zufrieden zu sein.

Doch es gibt auch die Frauen „dazwischen“. Ein after baby body muss nicht bedeuten, dass die Schwangerschaft deutliche Spuren hinterlassen hat. Genauso wenig muss es bedeuten, dass wir Frauen wieder aussehen müssen, als wären wir nie schwanger gewesen. Und einen „normalen“ after baby body gibt es in meinen Augen sowieso nicht. Weil ich nicht finde, dass irgendeine Art Aussehen, eine Art zu Leben oder zu denken „normal“ ist oder sein sollte.

#afterbabybody schafft mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten

Einen Körper mit Hashtags zu beschreiben ist sicher nicht die feine Art. Und eins ist sicher: es gibt nicht DEN after baby body. Jeder Körper ist auf seine Weise schön. Keine Mutter, die eine andere schlanke und durchtrainierte Mutter sieht, sollte den Druck verspüren, ihren Körper zu optimieren. Genauso wenig sollte sich die Mutter, die gern wieder aussehen möchte wie vorher, deshalb schlecht fühlen. Gut ist, wenn Frau sich gut fühlt. Gut ist, wenn niemand sich unter Druck gesetzt fühlt, in irgendein Bild passen zu müssen. Gut ist, gesund zu sein.

Eigenleistung oder genetisches Glück?

Ich selbst zähle mich zu den Mamis „dazwischen“. Ich bin stolz auf die Leistung meines Körpers. Ich finde es faszinierend, was er im Stande war zu leisten. Genauso faszinierend finde ich, wie er sich wieder zurückgebildet hat. Mir ist auch bewusst, dass ich in der Genlotterie nicht die schlechtesten Lose erwischt habe. Ich hatte noch nie die Veranlagung, besonders schwaches Bindegewebe zu haben und in diesem Falle wohl einfach Glück. Es ist keine eigene „Leistung“ wenn man keine Dehnungsstreifen bekommt. Das ist nichts, worauf ich stolz sein müsste. Und trotzdem bin ich glücklich darüber, dass ich – was das Äußere angeht – beinahe wieder so bin wie vor meiner Schwangerschaft. Ich persönlich wäre einfach nicht glücklich, wenn ich wesentlich kurviger wäre als zuvor und mein Körper ein völlig anderer wäre. Zuimindest glaube ich das. Aber ich schäme mich nicht dafür, es doch irgendwie erreicht zu haben. Ich bin keine schlechtere Mutter weil ich gerne wieder den Körper habe, in dem ICH mich wohlfühle. Das mag Eitelkeit sein und vielleicht habe ich auch ein weniger starkes Selbstwertgefühl als jene Frauen, die auf den ganzen Bodydruck einfach pfeifen. Ich schäme mich nicht dafür, froh zu sein, von einigen Spuren der Schwangerschaft verschont geblieben zu sein.

Ich möchte kein Vorbild sein!

Und dennoch will ich eines auf keinen Fall: Dass sich andere Mamis meine Bilder ansehen und neidisch oder gar traurig sind und sich im schlimmsten Fall unter Druck gesetzt fühlen, weil sie (noch) nicht so aussehen. Abgesehen davon habe ich ebenso genug „Makel“, wegen denen ich vor dem Spiegel an mir herummeckere. Meine Haut ist nicht mehr ganz so straff, ich habe eine schiefe Kaiserschnittnarbe und mein Bauchnabel wird auch nie wieder wie er einmal war. So what?! Ich möchte, dass alle Mamis so sein dürfen wie sie sind. Ob mit Tigerstreifen oder ohne. Ob mit Hängebusen, Silikonbrüsten oder gar keinen Brüsten. Ich möchte, dass jede Mami ihr eigenes Tempo haben darf, was die Rückbildung angeht. Und dass sie selbst entscheiden darf, WIE sie sich wohlfühlt und OB und WIE sie überhaupt ihren neuen Mama-Körper „optimieren“ möchte.

Was habe ich gemacht, um wieder (fast so) auszusehen wie vorher?

Weil ich die Frage aber tatsächlich vor allem auf Instagram noch oft gestellt bekomme, will ich kurz erzählen, wie ICH die Rückbildung angegangen bin. Ja, ich sehe heute wieder fast so aus wie vorher. Aber das hat auch fast 8 Monate gedauert und ich habe mir NIE Druck gemacht, wann und wie ich es schaffen will. Vorweg: in der Schwangerschaft habe ich nicht für 2 gegessen sondern ganz normal. Ich habe also auch ganz „normal“ viel zugenommen – ca. 14kg. Nach der Entbindung habe ich viel, sehr viel Schokolade gegessen und eigentlich die komplette Stillzeit über sehr viel gegessen, um meine Milchmenge aufrecht zu erhalten. Dass ich damit Probleme hatte, habe ich Euch bereits in meiner Stillgeschichte erzählt. Nach dem Abstillen war es wie eine Art Reset. Mein Körper fand nach und nach wieder in seine alte Form zurück. Unterstützt habe ich ihn mit gesünderer Ernährung (weil dann auch die Zeit, die vorher für’s Milch abpumpen draufging wieder zum Kochen genutzt werden konnte) und weniger Süßigkeiten. Genauso mache ich es bis heute. Es gibt Nutellabrot und Knoppersriegel aber auch Smoothiebowl und Eiweißomelette. Eine für MICH gesunde Balance aus Seelenfutter und wichtigen Nährstoffen. Sportlich habe ich ganz langsam mit Eigengewichtsübungen angefangen. Auch Rückbildungsübungen für Beckenboden und (seitliche) Bauchmuskulatur habe ich integriert und ab dem 6. Monat nach der Entbindung auch noch einen Rückbildungskurs gemacht. Mittlerweile tanze ich wieder Ballett, mache hin und wieder ein Home- oder Outdoorworkout und gehe – wenn ich es schaffe – einmal pro Woche zum Jumping Fitness. Meinen Bauch trainiere ich bis heute gar nicht, da ich noch immer eine Rektusdiastase habe.

Schluss mit dem Body-Druck und Schluss mit extremen Gegenbewegungen

Es scheint erstrebenswert zu sein, nach einer Schwangerschaft alle Spuren dieser zu beseitigen. Soll ich Euch was verraten: das funktioniert nicht! Wenn überhaupt lassen sich nämlich sowieso nur die äußerlichen Spuren beseitigen. Die auf der Seele bleiben für immer. Und das ist gut so!

Wenn ich an „afterbabybody“ denke, möchte ich keine Heidi Klum als Vorbild haben, die nach 6 Wochen wieder rank und schlank war. Ich möchte aber genauso wenig, dass nur ein von Streifen geschmückter schlaffer Bauch als der einzig wahre „Mombody“ gefeiert wird. Ich will glückliche Mamis sehen, ganz egal mit welcher Körperform, Kleidergröße, tiefen Augenringen oder perfekt geschminkt.

Was denkt Ihr darüber? Lasst es mich in den Kommentaren wissen, ich freue mich auf den Austausch mit Euch!

12 comments

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Danke!!!! Oft werde ich angesprochen : „als wärst du nie schwanger gewesen!“ ich selbst sehe es nicht so, ich sehe die Veränderung, die nicht groß ist, aber da. Natürlich, mein Bauch ist weg, ich bin wieder schlank, bis auf so 2 bis drei Kilo ist alles an Gewicht wieder weg (17kg all in, war aber knapp 2 Wochen drüber). Ich habe eine ähnliche Stillgeschichte wie du und es tat mir so leid, dass ich nicht so gesund essen konnte, wie ich gern wollte. Ich habe in der SS viel moderaten Sport gemacht, mich sehr ausgewogen ernährt. War, als ich wieder laufen konnte, viel spazieren (vorher konnte ich keine 20 m ohne dass alles anschwillt… Echt blöde Zeit). Ich bin sehr stolz auf meinen Körper, mache Sport, bewege mich viel. Ich bin zwar nicht 100%,die alte Jenny, aber DAS MÖCHTE ICH NICHT. Ich bin jetzt einfach auch Mami. Und da Sport mein Ausgleich ist und war, muss ich es nicht 6 mal haben durch den Büroalltag, es reicht viel weniger. Doch.. Ich traue mich gar nicht zu zeigen, wie mein “ body“ jetzt ist, da ich niemanden.. Hmmm traurig machen möchte, wenn es bei denen nicht so ist. Weil das ist auch nicht schlimm, sondern total OK. Liebe Grüße an alle Muddi, ihr seid toll. Schöner Beitrag übrigens, tolles Thema

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Ach Jenny,

Du hast recht, man wird NIE wieder „die Alte“ sein und das ist auch gar nicht nötig. Außenstehende sehen das nicht. Aber das darf man ihnen auch nicht vorwerfen. Ich ziehe den Hut vor Mamis, die neben Arbeit, Kindern und Haushalt auch noch Zeit haben, 6 Mal pro Woche zum Sport zu gehen. Ich hätte dafür weder Zeit noch Nerven und bin daher mittlerweile (im Gegenteil zu früher) auch mit weniger zufrieden. Sei stolz auf Deinen Körper und mach Dir keine Sorgen, dass andere traurig sein könnten. Du bist ja nicht aus bösem Willen anderen gegenüber wieder so schlank 😉

Liebe Grüße

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Hey Hannah, wow. Dein Text trifft den Nagel auf den Kopf. Ich bewundere deine Ausdauer und Eigenmotivation. Ich habe meine Zaubermaus an Silvester geschenkt bekommen und bin noch nicht wieder in der alten Form. Aber genauso fühle ich mich wohl und habe durch die Schwangerschaft und Geburt mehr Selbstbewusstsein mir angeeignet. Ich habe nur 8 kg zugenommen in der Schwangerschaft und trotz schwachen Bindegewebe viel Glück gehabt und keine Tigerstreifen bekommen. Aber zu 💯% wohl fühle ich mich nicht, weil ich weiß, dass ich mit mehr Disziplin mehr erreichen könnte. Doch mit Kind nach 3,5 Monaten wieder studieren zu gehen, ist momentan für mich Disziplin genug. Für mich ist es beruhigend zu sehen, dass andere ohne Kind figurtechnisch auch kämpfen, aber trotzdem glücklich sein können. Wenn ich deine Beiträge lese, fühle ich mich oft verstanden😊 Liebe Grüße

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Liebe Janina,

oh ja, ich weiß genau, wovon Du sprichst! Ich habe mein Studium ja nicht einmal in der Schwangerschaft und nach der Entbindung pausiert sondern einfach weitergemacht. Da fehlt einem neben all der Zeit auch manchmal einfach jeglicher Nerv. Und die letzten Nerven möchte/kann man dann an Sport und gesunde Ernährung „verschwenden“. Aber es kommen auch wieder bessere Zeiten, ganz bestimmt. Und dann kannst Du das Projekt Mama-Body ganz entspannt angehen (wenn Du möchtest natürlich nur) 😉

Liebe Grüße

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Danke für diesen Artikel, ich finde mich da so drin wieder. Paul ist genau 7 Monate und ich bin wohl auch eher dein beschriebenes dazwischen. Ich bin auch dankbar für die Genetik, keine Streifen und Dellen zu haben, ich hab 12 Kilo zugenommen, die waren zwar 2 Wochen nach der Entbindung weg, dafür sind jetzt 7 wieder drauf, da ich vom stillen so einen Heißhunger hab. Ich ernähre mich aber trotzdem überwiegend gesund und mache Sport, wenn ich nicht allzu müde bin, da ich mich wohlfühlen möchte. Ich bin nicht nur Mutter, sondern auch Frau. Und weder ich, noch mein Mann oder mein Kind haben was davon, wenn ich mich vor lauter Unzufriedenheit vergrabe.

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Liebe A.,
ich verstehe genau, was Du meinst. Und es ist wirklich niemandem geholfen, wenn Frauen sich durch sozialen Druck allein auf die Muterrolle „reduzieren“ lassen (wenn sie das nicht möchten). Ich finde es super, dass Du trotzdem an gesunder Ernährung und Sport festhältst, denn ein gesunder Körper ist die Heimat für eine gesunde Seele. Und umgekehrt 😉

Liebe Grüße und alles Gute für Dich und Deine Ohana!

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Hey Hannah! Ich bin fasziniert von deiner Ausstrahlung, deinem Selbstbewusstsein und vorallem deiner Offenheit gegenüber jeder Entscheidung die eine Frau für sich selbst treffen will/wird. Ich selbst bin zwar noch nicht Mama aber lese deine Blogs sehr gerne. Bewundernswert ist aber auch deine Kraft und Energie gegenüber den Meinungen anderer die meistens auch geäußert werden wie wir doch alles anders und besser machen könnten. Du lässt dich nicht verunsichern und bleibst, so scheint es mir, sehr sicher in deiner Rolle als Mama oder Frau, Tochter, Schwester Freundin, vielleicht in allem, vielleicht in nur einigen. Ich mag dich wie du bist, ganz egal ob du dich veränderst oder gleich bleibst. Denn du hast eine wundervolle Grundeinstellung die dich Einzigartig macht 🙂 Ich wünsch dir und allen die du liebst (und nicht liebst:’D) alles Gute♡

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Liebe Meryxme,

ich weiß gerade gar nicht, wohin mit so vielen tollen Komplimenten. DANKE! Mich freut es so sehr, zu lesen, dass ich andere vielleicht ein Bisschen inspierere und ein ganz klein Wenig von meiner Sicht auf die Dinge zeigen kann. Und es macht mich total glücklich, dass sich Menschen wie Du im stressigen Alltag die Zeit nehmen, mir so liebe Worte zu schreiben!

Vielen Dank und ganz liebe Grüße

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Hallo Hannah!
Vielen Dank für deinen Beitrag. Ich muss zugeben, dass ich dich sehr für dein Gen-Glück beneide! Ich bin also auch eher Team „dazwischen“. Ich hatte Glück und habe keine Dehnungsstreifen bekommen aber trotz ausgewogener Ernährung und Sport, so wie ich es in den Alltag einbauen kann, fehlen leider immer noch 13 Kilo zu meinem Körper vor der Schwangerschaft, was mich leider sehr unter Druck setzt und ich mich damit ziemlich unwohl fühle… Ich weiß gar nicht wirklich warum, weil es bei mir vielleicht einfach länger dauert und ich nur Geduld haben und vor allem dranbleiben muss. Vielen Dank für deine lieben Worte und deine Tipps, die bei dir geholfen haben😊 und ich finde das man sich wirklich nicht dafür „schämen“ muss, wenn man schnell wieder seinen Körper in Form gebracht hat. Dafür hast auch du gearbeitet und das nicht nur nach der Schwangerschaft sondern auch schon davor und während der Schwangerschaft. Das spielt alles eine Rolle denke ich und deshalb kannst du stolz darauf sein 😊❤️

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Liebe Svenja,

ich kann nachvollziehen, dass Du Dich unwohl fühlst. Ich bin mir aber fast sicher, dass Außenstehende Deine paar Kilo „zu viel“ gar nicht so wahrnehmen und der größte Druck von Dir selbst ausgeht. Das wird sicher alles noch! Bleib dran, ohne Dich zu stressen und ohne zu vergessen, was wirklich wichtig ist: die Gesundheit. Von Dir und Deiner Familie!
Ich wünsche Dir viel Kraft, Durchhaltevermögen und ganz wenig Stress und Druck auf Deinem Weg!
Liebe Grüße

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Hey Hannah:)
Schön, dass wir hier unsere Geschichte teilen können um zu sehen wie unterschiedlich wir Frauen sein können.
Meine Kleine ist nun 4,5 Monate alt und mir fehlen noch ca 4-5kg bis zu meinem Gewicht vor der Schwangerschaft. Könnte auch mehr sein, so genau weiß ich das nicht. Ich stelle mich eigentlich nie auf die Waage, sondern schaue in den Spiegel und frage mich: Fühle ich mich so wohl?! Seit mein kleiner Hase da ist, ist die Antwort zu 99% „JA!“. Ich habe endlich mehr Selbstvertrauen, vergleiche mich nicht mehr mit anderen und kaufe mit lieber eine Neue Hose in Größe 38/40 als ins Fitnessstudio zu rennen. Denn das bin ich nicht und so war ich vorher auch nicht. Gegessen wird, was schmeckt. Wichtig ist mir nur, dass es überwiegend gesund ist und alles in Maßen und nicht in Massen auf den Teller liegt. Ich habe mich 28 Jahre mit anderen Mädels verglichen, war traurig über die „perfekten“ Bilder auf Insta und habe meinen Mann ständig gefragt, ob er mich sexy findet. Ich habe ein paar Tigerstreifen, die in ein paar Jahren verblichen sind (vllt habe ich dann ja die nächsten 😄) und mein Gewebe ist nicht so Bombe😄 Aber ich habe ein gesundes, wunderschönes Babymädchen, mein Mann liebt mich wie verrückt und ich lache jeden Tag mehr wie je zuvor.

Habt es schön!

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Liebe Julia,
das, was Du beschreibst, klingt fü mich total toll und erstrebenswert! Wie wundervoll, dass Du einen SO positiven Weg gefunden hast! Vielen Dank, dass Du Deine Geschichte mit uns teilst.

Liebe Grüße und alle Gute für Dich und Deine Familie

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