Jahresrückblicke sind ja total mein Ding. Wiklich jetzt. Ich schaue sie mir total gern im Fernsehen an. Bei anderen Bloggern und auf Instagram…mmh ich weiß nicht. Die meisten – dazu gehöre zugegeben auch ich – machen Jahresrückblicke doch eher für sich selbst als für die Followerschaft. Und das ist auch absolut okay so. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf, dürft Ihr heute diesen Blogpost lesen. Eine kleine Reflexion meines Jahres 2018. Für Euch. Für mich. Und einen Ausblick auf 2019, sofern das überhaupt möglich ist, ganz ohne Glaskugel.

2018 – mein Fazit fällt positiv aus!

Januar – Damals noch in Kassel. Wir starteten mit den gleichen Sorgen ins Neue Jahr, die wir noch aus 2017 mitgebracht hatten. Mathilda’s Probleme beim Stillen, Schlafen, ja bei eigentlich allem. Im Hinterkopf hatten wir immer den bald anstehenden Umzug und meine Klausuren, Matthias neuen Job und die Aufgabe seiner „Heimat“.

Februar – Der Umzug stand an. Wir zogen aus Kassel weg, zurück in meine alte Heimat. Einen Umzugswagen hatten wir vollgepackt, vieles blieb zurück. Die neue Wohnung nach unseren (naja…hauptsächlich meinen) Vorstellungen einzurichten machte Spaß, bescherte uns aber auch locker 34 Fahrten zum Möbelschweden unseres Vertrauens und kostete noch mehr Nerven. Weil Matthias schon 2 Tage nach dem Umzug wieder arbeiten ging, stand ich mit mini-Mathilda im Kisten-Chaos und wusste kaum, wie ich das irgendwie schaffen sollte. Zum Glück packte meine Schwester mit an und half mir, die ersten Schränke aufzubauen. Gleichzeitig spendete sie Muttermilch für Mathilda. Weil meine Milcch einfach immer weniger wurde. Im Februar musste ich schließlich schweren Herzens das Stillen aufgeben – die Gründe habe ich Euch ausführlich in meiner Stillgeschichte erzählt.

       

März – Im März schrieb ich meine aller letzten Klausuren. Juchee! Wieder ein Meilenstein geschafft und einen Schritt näher dran. Bald darf ich mich „Psychologin“ nennen 🙂

April -Im April fuhren wir mit Mathilda 5 Stunden lang nach Berlin. Warum…weil wir unseren gebuchten ICE verpasst hatten. Typisch Chaos-Familie. Wir waren auf einem tollen Blogger-Event, bei dem ich viele nette Mamis kennenlernen durfte. Anschließend trafen wir noch Freunde und landeten später mit Mathilda im Krankenhaus. Aber alles war gut.

Mai – Unser erster Familienurlaub. Wir flogen nach Griechenland. Der erste Flug mit Mathilda verlief ziemlich stressfrei. Der Urlaub jedoch weniger. So richtig Urlaub war das nicht. Mathilda war unruhig, konnte im Kinderwagen schlecht einschlafen. Sämtliche Ausflüge und Autofahrten mussten generalstabsmäßig geplant werden, sie weinte viel und wir konnten wenig genießen. Trotzdem war es irgendwie super schön, einmal aus der Alltagsroutine auszubrechen und die ersten Sonnenstrahlen zu genießen.

Juni – Im Juni verreiste ich zum ersten Mal ohne Mathilda. Es ging für ein Blogger Event nach Hamburg. Meine Gedanken kreisten nicht selten um mein Baby. Aber ich wusste sie bei ihrem Papa in den besten Händen und bekam fast stündliche Foto-Updates von zuhause 🙂 Auf einer zweiten Hamburg Reise durfte ich dann das Musical „Der König der Löwen“ sehen und mit meiner Freundin ein paar tolle Stunden verbringen. Wir kauften uns im Juni außerdem unseren Chariot-Flitzer, mit dem wir fast jeden Tag fuhren und endlich wieder gemeinsam Skaten gehen konnten, während Mathilda in ihrem Gefährt super zufrieden war.

Juli – Der Juli begann alles andere als schön. Wegen beängstigenden Symptomen und dem darauf folgenden Verdacht auf eine unheilbare Erkrankung, musste ich ins Krankenhaus und einige Untersuchungen über mich ergehen lassen. Auf eigenen Wunsch durfte ich bereits am 2. Tag nach Hause, wo ich dann aber ert einmal komplett flach lag durch die Folgen der Rückenmarkspunktion (Kopfschmerzen, wie ich sie noch NIE erlebt hatte). Das ganze hat mich einmal mehr bewusst werden lassen WIE wichtig Gesundheit ist und wie schrecklich es sich anfühlt, wenn man krank ist oder befürchten muss, krank zu sein.

August – Zum August fällt mir nur eins ein: Jahrhundertsommer! Wir verbrachten die heißen Tage zwischen Wohnung und Terasse, wo stets das Planschbecken hoch im Kurs war. Fast jeden Abend genossen wir die immer noch warmen Stunden am Badesee. Teils mit der ganzen Familie. Opaa war krankgeschrieben und konnte super viel Zeit mit Mathilda verbringen, während ich ein wenig für die Uni arbeiten konnte.

 

   

September – Im September verbrachten wir einen wundervollen Urlaub in zwei österreichischen Kinderhotels. Zum ersten Mal hatten wir so richtig Urlaub. Inklusive Entspannungszeit für uns Eltern. Mathilda feierte ihren ersten Geburtstag und machte tatsächlich an diesem Tag die ersten Schritte allein. Jetzt konnte mein Baby auf einmal laufen. Ich habe an diesem Tag ungefähr 24 Mal geheult. Außerdem durfte ich gemeinsam mit den Hunkemöller Mädels anderthalb tolle Tage in München verbringen. Wir hatten ein cooles Shooting und super leckeres Essen. Viel toller war aber, dass ich dort auch die liebe Sarah kennenlernen durfte. Auf dem Rückflug hatten wir Zeit, uns ausgiebig miteinander zu unterhalten. Nie hätte ich gedacht, dass wir ein so ähnliches mindset haben. Man lernt durch diese Social Media Geschichte eben tatsächlich auch offline Menschen kennen, die zu Freunden werden.

   

Oktober – Unseren dritten Familienurlaub verbrachten wir in Portugal. Für mich leider ohne aufs Surfbrett zu steigen weil ich seit Wochen heftig erkältet war. Dennoch war der Trip einer der entspanntesten ever, weil Mathilda wie ausgewechselt war. Sie schlief super, ob am Strand, im Kinderwagen oder im Auto. Bei den Flügen belustigte sie Passagiere und Crew, flirtete mit jedem und war bis auf ganz wenige Momente das liebste Kind der Welt. Ein Traum. Und für uns das Zeichen, dass wir weiter reisen wollen. Weiter in mehreren Bedeutungen: Weiterhin und weiter in die Ferne.

November – Wir bereiteten uns auf Weihnachten vor, nutzten die letzten warmen Tage – ja…der Sommer war 2018 wirklich ewig – um stundenlang auf dem Spielplatz zu verbringen.

Dezember – Das erste Weihnachten, das Mathilda bewusst miterlebte. Auch ,wenn sie das alles noch nicht kapierte, leuchteten die Augen förmlich dauerhaft. Ob beim Futtern von Plätzchenteig oder den uuuunzähligen Runden auf sämtlichen Karussells auf den Weihnachtsmärkten der Region. Die Weihnachtstage waren zu 100% Familienzeit und hätten schöner kaum sein können.

2019 – wie wirst Du wohl werden?

Im nächsten Jahr wird vieles anders. Wovor ich aber am meisten Angst habe, ist die Zeit, in der ich alleine sein werde. Ich weiß, dass Millionen alleinerziehende Mütter (und auch einige Väter) ihren Alltag auch ohne Partner wuppen und davor  habe ich aller größten Respekt. Aber ich habe einfach Schiss davor. Ich bin froh, einen großartigen Partner an meiner Seite zu haben, der im nächsten Jahr allerdings berufliche Veränderungen durchmacht, weshalb wir uns nur noch am Wochenende sehen werden. Das ganze passiert auch noch in einer Zeit, in der ich – dann wahrscheinlich nachts – meine Masterarbeit fertigstellen muss. Ich kann es nur auf mich zukommen lassen und hoffen, dass trotzdem alles gut wird.

Fest steht aber auch, dass wir wieder reisen wollen. Diesmal planen wir eine weitere Flugreise als wir uns bisher getraut haben und wollen ein Land entdecken, in dem wir bisher noch nie waren. 2019 wird außerdem auch das Jahr sein, in dem ich – hoffentlich – endlich meinen Masterabschluss in Psychologie in der Tasche haben werde. Ab dann werde ich auf Jobsuche gehen und hoffentlich noch 2019 eine Stelle bekommen. Mathilda wird ab dann vermutlich auch in eine KiTa gehen, sofern sie irgendwo einen Platz bekommt.

Egal was kommt bete ich dafür, dass alle meine Liebsten und ich selbst gesund bleiben. Dass wir weiterhin viele Abenteuer als Familie erleben dürfen, viel reisen dürfen und dass Mathilda weiterhin so quietschfidel ist. Ich will noch viel mehr meine Zeit offline verbringen und besonders die Momente mit meiner Familie bewusster erleben. Ich freue mich auf neue Begegnungen, neue Erkenntnisse, Herausforderungen und schöne Momente. Auf Sport und auf Erholung, auf Trubel und auf Ruhe.

Euch allen wünsche ich einen wundervollen, stressfreien, vor allem aber gesunden Start in 2019! Ich freue mich, wenn Ihr auch nächstes Jahr wieder auf meinem Blog vorbeischaut und mit mir auf Instagram in Kontakt seid.

Ales Liebe

Eure Hannah

4 comments

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Du wirst es alles schaffen und Mathilda wird stolz auf dich sein!

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Danke meine Liebe!
Auf ein happy 2019!

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Hey Hannah,
Dein Rückblick ist wirklich schön geschrieben ❤️ Ich wünsche dir für‘s nächste Jahr ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen, hoffentlich viele Nächte in denen du Schlaf bekommst, ganz viel Unterstützung von deinen liebsten Menschen und natürlich Gesundheit für euch alle ❤️ Ich freue mich schon, dich im nächsten Jahr wieder „begleiten“ zu dürfen und von deinen Erlebnissen lesen zu können.
Einen guten Rutsch meine Liebe ❤️
Henrike

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Danke, liebe Henrike! Das wünsche ich DIr/Euch auch.
Und ich freue mich sehr, dass Du auch im nächsten Jahr wieder mit dabei bist 😉

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