Tschüss Soja-Chai-Latte! Ab heute trinken wir alle nur noch Bulletproof Coffee. Bulli… was? Ja, genau so hätte ich auch geguckt, wenn mir das Getränk nicht von irgendwo her verdammt bekannt vorkommen würde. Als treuer Fan von Hawaii Five-0 (jaa ich liebe die Serie) weiß ich natürlich, dass Hottie Steve McGarrett (alias Alex O’Laughlin) diesen Kaffee jeden Morgen als Frühstücksersatz trinkt. Immer wieder schwappt dieser Kaffee-Trend aus den USA auch zu uns nach Deutschland rüber und gerade ist Bulletproof-Coffee mal wieder voll im Trend. Ed Sheeran, Gwyneth Paltrow und Shailene Woodley schwören auf den Fett-Killer. Was diesen Kaffee so kugelsicher macht und warum gerade Abnehm-Gurus von dem Heißgetränk schwärmen, das verrate ich Euch gern 😉

Kaffee zum Abnehmen – echt jetzt?

Der Trick am Bulletproof Coffee ist, dass man damit eine Mahlzeit ersetzt. Wie bei vielen Diäten kommt es nämlich eigentlich auch hier darauf an, irgendwie Kalorien einzusparen. Warum also nicht gleich beim Frühstück damit anfangen. Von reinem Kaffee würde jedoch vermutlich niemand satt und bereits nach kurzer Zeit hätte man vermutlich erst recht einen Bärenhunger. Deshalb hat es der Bulletproof Coffee in vielfacher Hinsicht in sich. Hier einmal das Rezept:

  • 1 Tasse Filterkaffee
  • 1 EL Bio-Butter
  • 2 TL Kokosöl
  • 1 TL reiner Kakao
  • Prise Salz
  • Prise Zimt

Das ganze wird noch heiß vermischt und zwar UNBEDINGT mit einem Milchaufschäumer oder Pürrierstab, damit die Konsistenz schön cremig wird.

Okay, aber warum soll mir dieses Gebräu nun beim Abnehmen helfen? Ganz einfach: Koffein ist nicht umsonst ein Booster, der appetitzügelnd und energetisierend wirken kann. Dazu ist der Bulletproof Coffee eine wahre Fettbombe und Fett ist nunmal nicht sehr leicht verdaulich und hält somit lange satt. Noch dazu enthält das Kokosöl mittelkettige Fettsäuren. Diese Fettsäuren helfen dem Körper dabei, in den Zustand der Ketose zu kommen, in dem er statt Zucker auf Fett zurückgreift. Er verbraucht also nicht Glucose sondern greift die Fettreserven an. Eine Win-Win-Situation also – wir sind munter und unsere Energie wird auch noch aus den Fettreserven gewonnen.

Warum mixen und nicht rühren?

Wieso reicht es denn nicht, Butter, Kokosöl und Co. einfach in den Kaffee einzurühren? Ganz einfach: dann entfaltet der Bulletproof Coffee nicht sein volles Potenzial. Denn durch das mixen oder aufschäumen bilden sich aus der Butter kleine klümpchenartige Moleküle, die den Körper beim Fettstoffwechsel unterstützen. Außerdem sieht der Kaffee durch das mixen und auschäumen wirklich appetitlicher aus 😉

Wer jetzt gerade das Gesicht verzieht und das alles nur eklig findet, den kann ich leider nicht beruhigen, haha 🙂 Vor meiner Schwangerschaft habe ich den Bulletproof Coffee selbst einmal getestet und er schmeckt – oh Wunder – wirklich gewöhnungsbedürftig. Er hält erstaunlicherweise wirklich eine Weile satt und somit kann ich mir sehr gut vorstellen, dass der Kaffee bei einigen wirklich als Mahlzeitenersatz funktioniert und durch die Inhaltsstoffe zum Abnehmen beitragen kann. Für mich als echten Frühstücksliebhaber ist er allerdings nichts.

Habt Ihr Bulletproof-Coffee schon einmal ausprobiert oder könnt Euch vorstellen, ihn mal zu testen? Schreibt mir gerne in den Kommentaren, ich bin wirklich gespannt 🙂

 

P.S. Schwangere und Stillende sollten auf solche Kaffee-Experimente natürlich lieber verzichten 😉

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