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„Herzlich willkommen in Ihrem Urlaub, kommen Sie rein und lassen Sie es sich gut gehen!“ Wenn man so an der Einfahrt begrüßt wird, ist man nach über 6 Stunden Autofahrt absolut bereit. Bereit für Urlaub, bereit für Entspannung und – oh ja – sowas von bereit für überschwängliche Freundlichkeit. Und die schlug uns bei der Ankunft im Hotel Dachsteinkönig in Oberösterreich sofort entgegen. Ganz ehrlich: SO viel Freundlichkeit und vor allem KINDERfreundlichkeit, hatte ich bisher nirgends sonst in einem Hotel erlebt! Jetzt konnte es losgehen: unser erster Urlaub in einem Kinderhotel.

Urlaub im Kinderhotel – echt jetzt?

Hätte mir früher jemand erzählt, dass ich mal in einem Hotel urlauben werde, in dem man nur Gast sein darf, wenn man Kinder mitbringt, in dem es also vor Kindern nur so wimmelt…ich hätte ihm vermutlich vor lauter Lachen mein Nutellabrot entgegengespuckt und ihm erzählt, dass ich Ruhe im Urlaub bevorzuge und neben mir beim Essen kein schreiendes Kleinkind haben möchte.

Tja, so ändern sich Prioritäten. Mittlerweile ist mir wichtig, dass ich mich im Urlaub mit meiner Familie ungehemmt bewegen kann, dass mein Kind Kind sein darf mit allem, was dazugehört und dass auch wir als Eltern ganz entspannt einen Kaffee trinken können und vielleicht die ein oder andere Minute der Zweisamkeit genießen dürfen. All das haben wir im Dachsteinkönig bekommen – und noch viel mehr!

Erster Eindruck vom Dachsteinkönig

Das Hotel gehört zur Kette der Kinderhotels Europa, von denen ich Euch am Ende dieses Blogposts noch etwas mehr erzähle. Wir bezogen ein Zimmer im dritten Stock. „Kikkerikiiiiiiiii! 3. Stock. Hahn Luki’s Nest.“ So schallte es uns jedes Mal im Aufzug entgegen. Genial, denn anhand der Bilder (Hund Liesl, Stier Toni, Hahn Luki), dazu passenden Geräusche und Stockwerks-Ansage, finden auch Kinder, die noch nicht lesen können, den Weg zurück ins Zimmer. Wir merken sofort: hier ist alles ziemlich gut durchdacht und vollständig auf die kleinen Gäste ausgerichtet. Unser Zimmer besteht aus einem Schlafzimmer mit Doppelbett und Babybett, einem Kinderzimmer mit Stockbett (im unteren Teil wenn gewünscht mit Gitter), einem großzügigen, begehbaren Kleiderschrank (in dem wir immer auf dem mobilen Wickeltisch gewickelt haben), einem schicken Bad mit einem normalen und einem herabgesetzten Waschbecken für Kinder und einem separaten WC. Highlight ist aber die Kuschel- und Leseecke – eher eine Höhle in der Wand. Gemütlich ausgepolstert, mit Kissen ausgestattet und perfekt zum Entdecken, Spielen und Kuscheln. Auch im Zimmer merkt man sofort, dass im Dachsteinkönig nichts vergessen wurde. Windeleimer, Wickeltisch, Hocker zum Draufsteigen im Badezimmer, Kinder-Klobrille zum herunterklappen, eine Box mit LEGO Duplo, Babyfon, Wasserkocher,… alles da. Und was noch nicht da ist, wird nach einem Anruf sofort auf’s Zimmer gebracht. In unserem Fall war das ein Luftbefeuchter, ein Sterilisator für die Flaschen und ein Flaschenwärmer. Alles kostenlos zum Ausleihen – wie toll ist das denn! Man muss einfach an nicht’s denken!

Rundgang durch’s Hotel Dachsteinkönig

Trotz des Komforts hielten wir es (auch dank Mathilda, haha) nicht lange im Zimmer aus und starteten sofort unseren ersten Rundgang durchs Hotel. In der Lobby genehmigten wir uns an der 24h Stunden geöffneten „Milchbar“ erst einmal einen Cappuccino, während Mathilda völlig gebannt das Treiben der anderen Kinder beobachtete und gleich einmal zu den Schaukelpferdchen krabbelte, die im Lounge-Bereich direkt hinter den bequemen Sitzgelegenheiten für die Erwachsenen stehen. Wow. Wann hatten wir zuletzt ZU ZWEIT in Ruhe einen Kaffee getrunken? Mmmh…immer nur dann, wenn Mathilda schlief. Hier war sie aber sofort so super beschäftigt und abgelenkt, dass sie uns gar nicht mehr brauchte. Zumindest für 10 Minuten. Ein kurzer Blick – check, die sind noch da – und dann spielte und guckte sie weiter. Hier gibt es aber auch einfach sooo viel zu entdecken.

Als Mathilda dann wieder zu uns kam, war schnell klar: da muss eine neue Windel her…puuuuh, haha 🙂 Ich war schon dabei, hektisch nach der Wickeltasche zu suchen, die wir natürlich im Auto vergessen hatten. Kein Problem! Hier im Dachsteinkönig gibt es in jeder Toilette Wickelunterlage, Windeln bis Größe 6 und Feuchttücher. Wow. So kann man sich sorgenfrei und ohne Ballast im Hotel bewegen und muss nicht jedes Mal aufs Zimmer, wenn was in die Hose geht. Übrigens gibt’s die Wickelmöglichkeit auch im Herren-WC. Die Papis können sich also nicht vor der stinkenden Aufgabe drücken 😉

100 Möglichkeiten – Spieleparadies drinnen und draußen

Aber zurück zu all den Spielmöglichkeiten im Innen- und Außenbereich. Ich entschuldige mich jetzt schon einmal, denn dieser Blogpost wird vermutlich absolut den üblichen Rahmen sprengen. Draußen wurden erst einmal die Ziegen gestreichelt und – oh was ist das? Ein Zwergschaf-Baby war ausgebüchst und bewegte sich frei auf dem Gelände. Wie süüüüß! Ich war natürlich die Erste, die dort hin musste 🙂 Mathilda kam nach und fand dann auch großen Gefallen an dem kleinen Schäfchen. Auch Esel und Ponys stehen auf der Weide direkt neben dem Hotel und lassen sich Streicheln – wenn sie Lust haben. Weiter geht es zum Bobby-Car Parcours. Während ich zu Fuß lief, nahmen Mathilda und Matthias das Doppel-Kettcar. Kettcars, Bobbycars, Dreiräder und andere fahrbare Untersätze stehen hier draußen überall rum. Mal am Wegesrand, mal mitten im Weg. Und niemanden stört dieses „Chaos“. Herrlich. Vorbei an zwei riesigen Trampolinen und einem super neuen Spielplatz mit unzähligen Klettermöglichkeiten ging es dann erst einmal den Berg hoch, wo ein weiterer Spielplatz mit Schaukel und rasanter Seilrutsche auf uns wartete. Klar, dass wir alles einmal ausprobieren mussten. Auch klar, dass Matthias sich beim Seilrutschen mit Mathilda fast den Hintern aufgeschrammt hat, haha 🙂 Wieder runter vom Berg begutachteten wir noch den Außenbereich des Schwimmbads und testeten dann noch die zwei wirklich ultra riesigen Hüpfburgen. Eigentlich Hüpfburgen-Landschaften. „Ist mir egal ob ich Erwachsen bin – jetzt halt meine Schuhe!“

Kinderbetreuung auch für die ganz Kleinen

Zum Abend hin wollten wir einmal testen, ob Mathilda sich in der Kinderbetreuung wohlfühlt. Ab dem ersten Tag werden hier sogar schon Babys betreut. Die Kleinsten haben einen eigenen Betreuungsraum, an den sogar ein Ruheraum für den ein oder anderen Powernap angeschlossen ist. An Spielzeug mangelt es hier nicht und selbstverständlich gibt es auch ein Bällebad mit Rutsche und einen riesigen Spielturm, der überall dick ausgepolstert ist, sodass beim Toben kaum etwas passieren kann. Mathilda bekam einen Namenssticker auf den Pulli geklebt und ein eigenes Fach zugeteilt, in dem wir ihre Trinkflasche, den Schnuller (ebenfalls mit Namen), Wechselsachen und ihre Lieblings-Hirsekringel verstauen konnten. Auf einem „Baybypass“ notiert man außerdem die Schlafgewohnheiten (z.B. ob das Kind lieber im Kinderwagen in den Schlaf gefahren wird), Essenzeiten und –vorlieben und alles, was eben sonst noch wichtig ist (Allergien, Eigenarten, etc.). Weil Mathilda bisher noch nie fremdbetreut wurde sondern außer uns nur Oma und Opa als Babysitter kennt, wollten wir erst einmal ausprobieren, ob Fremdbetreuung jetzt schon klappt. Wir haben den Betreuerinnen (die nebenbei bemerkt alle Pädagoginnen sind) also gesagt, dass sie uns bitte sofort anrufen sollen, falls Mathilda weint weil sie sich bestimmt von Fremden nicht beruhigen lässt. Wir wussten, dass sie dort in den besten Händen ist und trotzdem geht man als Mama erst einmal mit einem mulmigen Gefühl aus den Raum, wenn man sein Baby zum ersten Mal in fremde Hände gibt.

Eltern-Auszeit – hier ist es möglich!

Trotzdem wollten wir die Zeit bestmöglich nutzen und sind sofort Richtung Schwimmbad gegangen. Weil gerade Abendessenszeit war, war außer uns niemand dort. Wie cool. Wann hat man schonmal ein ganzes Schwimmbad für sich allein 🙂 Zuerst rutschten wir eine Runde nach der anderen in der Reifenrutsche – yeeehaaa! Unser absolutes Urlaubshightlight! Anschließend entspannten wir uns noch ein wenig im großen Becken, das durch eine automatische Schiebetür auch mit dem Außenbecken verbunden ist. Ich brauche nicht sagen, dass das ganz wertvolle Eltern-Auszeit war, oder? Kurz darauf klingelte auch schon das Telefon. Mathilda weint. Noch in Bademänteln sind wir also zur etwa eine Minute Fußweg entfernten Kinderbetreuung gesprintet und haben die Maus wieder abgeholt. Kein Problem. Es war auch schon spät und Mathilda müde. Vielleicht versuchen wir es morgen noch einmal.

Die nächsten Tage genossen wir weiterhin in vollen Zügen. All Inclusive bedeutet im Dachsteinkönig wirklich ALLES inklusive (bis auf manche Freizeitangebote und die SPA-Behandlungen). Man muss sich hier wirklich um nichts Gedanken machen. Auch die beiden Hipp-Bars sind 24h zugänglich. Hier kann man sich jederzeit an einer sehr großen Gläschen-Auswahl bedienen. Auch Abendbreie und Milch-Nahrung sind vorhanden, selbstverständlich liegen auch immer ausreichend Lätzchen, Löffelchen, Schälchen, Feuchttücher für Hände&Gesicht und noch einige andere nützliche Dinge bereit. Wer seinem Baby keine Gläschen füttern mag, für den werden auch frische Breie hergestellt. Einige Sorten wie z.B. Zuchini-Kartoffel oder Apfel-Hirse stehen zur Auswahl, nach anderen kann man einfach fragen. Auch die Möglichkeit, selbst ausgewählte Speisen vom Buffet pürrieren zu lassen, ist gegeben. Für größere Kinder gibt es das Kinder-Buffet. Jeden Tag Nudeln – Jippie! Und super leckere Pizza gab es dort auch jeden Abend. Aber auch 1-2 weitere Gemüsesorten und Gemüsenuggets, Hühnchen und so weiter. Eben hauptsächlich Dinge, die Kindern schmecken.

Schlemmerparadies Dachsteinkönig – hier findet jeder genug Auswahl

Sowieso haben wir uns die ganze Zeit durch die riesige Essensauswahl geschlemmt. Angefangen beim Frühstück, bei dem man sein Müsli oder Porridge mit unzähligen Nüssen und Samen, Trockenobst und sogar geschälten Pistazien verfeinern konnte. Auch ein großer Entsafter stand zur Verfügung, in dem man sich beispielsweise einen Apfel-Karotten-Ingwer Saft aus frischen Obst und Gemüsesorten einfach selbst pressen konnte. Die Auswahl beim Mittag- und Abendessen ließ auch keine Wünsche offen und wenn man zur Mittagszeit einmal außer Haus war, stand von 14-17 Uhr die Jause bereit mit frischen Sandwiches, Suppen, kleineren herzhaften Speisen – teilweise vom Grill – und verschiedenen Kuchen (warmer Apfelstrudel…mmmh) sowie Obst und natürlich wie immer Kaffee und Tee. Abnehmen wird Euch hier schwer gemacht, das könnt Ihr mir glauben 😉 Wie gut, dass es vor der Tür einen nagelneuen Calisthenics Park gibt und ein tolles Panorama-Fitnessstudio, in dem man sich auch sportlich veräußern kann.

Das Beste aber war, dass man hier im Hotel jederzeit Rücksicht aufeinander nimmt und vor allem auf die Kinder. Jeder hat Verständnis und niemanden stört es, wenn im Speisesaal Besteck auf den Boden fliegt oder der Brei mal wieder am Hochstuhl klebt. Wenn Mathilda durch den Speisesaal gekrabbelt ist, weil wir in Ruhe fertig essen wollten, hat das niemanden gestört. Viel mehr hat jeder, der an ihr vorbeilief mit ihr Kontakt aufgenommen und auch das Personal im Speisesaal ist hier einfach immer freundlich, aufmerksam und verständnisvoll. Kinder können sich hier ungehemmt bewegen. Für uns war das zum Wohlfühlen ein ganz wichtiger Faktor, denn wo kann man schon entspannt essen und sein Baby füttern und muss keine Sorge haben, dass es laut wird, Spielzeug auf dem Tisch liegt und beim Verlassen des Esstischs der Boden voller Krümel ist.

Nach drei wundervollen Tagen nahmen wir Abschied vom Dachsteinkönig. Noch einmal Ziegen streicheln, Kaffee trinken und dann durfte Mathilda sich sogar noch ein Kuscheltier aus der Schatzkiste aussuchen. Wir werden wieder kommen. Beim nächsten Mal kann unser Mädchen dann noch mehr der Spielangebote nutzen und wir vielleicht noch entspannter sein, wenn wir sie für ein paar Stunden in die Hände der Kinderbetreuung geben.

Bei all dem Lob für das Leading Family Hotel Dachsteinkönig will ich jedoch einen Kritikpunkt anführen. Das Babyfon-Prinzip des Hotels ist nicht ideal. Man wird vom auf dem Zimmer befindlichen Telefon angerufen, wenn dieses ein Geräusch registriert. Jedoch kann man dann nicht lauschen, was im Zimmer los ist sondern muss direkt zum Zimmer zurück, um nach dem Rechten zu sehen. Auch, wenn sich das Kind vielleicht nur im Bett gedreht oder einmal gehustet hat. Noch dazu funktionierte das System bei uns nicht zuverlässig und registrierte manche trotz erheblicher Lautstärke Geräusche gar nicht. Um sich hier entspannen zu können, wäre ein System mit Videoüberwachung oder wenigstens mit der Möglichkeit, zu hören, was im Zimmer passiert, wünschenswert.

Noch ein Wort zum Preis: Ein Urlaub hier ist kein Schnäppchen, das steht außer Frage. Wenn man jedoch genau bedenkt, was man für den Preis alles geboten bekommt, erschließt es sich einem recht schnell. Täglicher Eintritt ins Schwimmbad, Streichelzoo, Indoorspielplatz, Fahradverleih, Kinderwagenverleih, Vollverpflegung rund um die Uhr, Babyverpflegung, Babybetreuung von 9-21Uhr, Sportkurse und so viel mehr. Wenn man all dies extra zahlen müsste, käme man schnell auf eine viel höhere Summe. Für uns steht daher fest: der Dachsteinkönig ist seinen Preis Wert, die Freundlichkeit ist überragend und der Service excellent und deshalb kommen wir gerne wieder!

Kinderhotels Europa

Die Besonderheit der Kinderhotels Europa ist, dass man hier wirklich nur urlauben darf, wenn man Kinder mitbringt. So können Familien mit Babys, (Klein-)Kindern und Teenagern in den Kinderhotels in Österreich, Bayern, Südtirol und Kroatien entspannt ein breite Palette an Freizeitangeboten, Sportprogrammen, Kinderbetreuung oder Welness in Anspruch nehmen. Die verschiedenen Kategorien und Smileys weisen den Weg. So kann man zwischen  einem eher günstigen 3 Smiley-Hotel einem mit 4 Smileys oder einem luxuiöseren Hotel mit 5 Smileys wählen. Ist das Hotel mit der Kategorie „Baby Perfect“ ausgezeichnet, so stehen einem z.B. ein eigener Baby-Betreuungsbereich mit mindestens acht Stunden Babybetreuung durch geschulte Fachkräfte an mindestens fünf Tagen in der Woche sowie Hipp-Pflegesets am Zimmer, Hipp-Baby-Frühstücksecke, Babystühle, Kinderwagen-Verleih, gesichertes Spielgelände für Kleinkinder, Indoor-Babyplanschbereich, 24-Stunden-Arztservice und einige andere Angebote zur Verfügung. Weitere Kategorien sind z.B. „Urlaub mit Hund“, „Welness“, „Reiterferien“ oder „Windel-Skischule“. So findet man schnell das auf die eigenen Wünsche und Bedürfnisse perfekt abgestimmte Hotel.

 

1 Kommentar

Antworten

Danke für diesen ausführlichen Blogbeitrag! Ich hab abgesehen von deinen insta Storys & Beiträgen das Hotel gestern in der Eltern-Zeitschrift entdeckt und war sofort verliebt, der Preis hat mich schockiert, dein Beitrag hat mich schon wieder etwas milde gestimmt. Ich will dahin 😍

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