Am vergangenen Wochenende startete ich das neue Jahr mit einem Köln-Besuch. Wie nicht viele von Euch wissen, habe ich sogar einmal in Köln gelebt und mag die Stadt wirklich sehr gern. Am ersten Samstag im neuen Jahr in die Innenstadt zu gehen, war jedoch mehr als unklug, wie sich noch herausstellen sollte…

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Der Grund für meinen Besuch war mein Geburtstagsgeschenk: Tickets für das Musical Bodyguard, welches ganz neu ist und im Musical Dome Köln aufgeführt wird. Bodyguard ist einer meiner absoluten Lieblingsfilme und ich habe sehr gehofft, dass das Musical genau so gut ist.

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Zunächst aber starteten wir unseren Tag mit einer kleinen Shoppingtour durch die Kölner Innenstadt. Es war wirklich so unfassbar überfüllt, dass wir kaum Spaß hatten und schnell beschlossen haben, die Innenstadt Richtung Belgisches Viertel zu verlassen. Dort gibt es einen meiner absoluten Lieblingsläden: die Boutique Belgique. Hier gibt es wirklich schöne Teile und es lohnt sich, immer mal wieder vorbeizuschauen, denn es kommen fast täglich neue Stücke rein.

Weiter ging es dann zum Zülpicher Platz und von dort aus zu Freddy Schilling, der besten Burgerbraterei Kölns. Die Burger waren wirklich ganz ausgezeichnet. Was mir besonders gefallen hat, ist, dass das Fleisch von Kühen aus artgerechter Haltung stammt. Auch, wenn ich selbst Vegetarierin bin und den Veggie-Burger gewählt habe, finde ich solche artgerechten Alternativen zu Massenfleisch immer große Klasse.

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Auch die handgeschnittenen Fritten waren ein wahrer Gaumenschmaus. Dazu gab es richtig viele verschiedene Soßen und seinen Burger konnte man sich ganz nach seinen Vorlieben belegen lassen. Für mich als Ketchup-Hasserin eine super Möglichkeit, Burger genau so zu genießen, wie ich es möchte.

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Anschließend wärmten wir uns in unserem Hotel auf und machten uns fertig für den Abend. Unser Hotel war das „Günnewig Kommerz Hotel“, welches direkt am Hauptbahnhof, neben dem Musical Dome und in unmittelbarer Nähe des Kölner Doms liegt.

Das Hotel ist für ein bis zwei Tage meiner Meinung nach vollkommen in Ordnung. Die Zimmer sind sehr klein, dafür aber sauber und ruhig. Es gibt kostenfreies WLAN im ganzen Haus und das Frühstücksbuffet bietet alles, was man Morgens gern isst. Von Obst über Müsli und Joghurt bis hin zu frischen Brötchen, Eiern und – ein Muss – Nutella war alles dabei.

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Am Abend ging es für uns dann ins Musical. Noch schnell ein wenig in Schale geschmissen und schon konnte es losgehen. Vom Hotel aus waren es nur ein paar Schritte zum Musical Dome. Näher dran ging wirklich nicht. Solltet Ihr also ebenfalls zum Musical einen Köln-Besuch planen, kann ich das Günnewig Kommerz Hotel allein wegen der Lage empfehlen.

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Das Musical Bodyguard hat mir gut gefallen. Es wurde meines Erachtens etwas anders umgesetzt als der Film, denn manche Dinge kamen im Film so nicht vor bzw. wurden nicht thematisiert. Auch der Darsteller, der Bodyguard Frank Farmer gespielt hat, hat diesen Charakter nicht ganz so verkörpert, wie es Kevin Costner im gleichnamigen Film getan hat. Mir persönlich waren die schauspielerische Leistung und die Umsetzung der Story etwas zu schwach. Mit dem Musical „König der Löwen“ oder „Tarzan“ kann man Bodyguard nicht vergleichen. Die gesangliche Leistung der Musicaldarsteller war aber absolute Spitzenklasse und hat uns einige Gänsehautmomente beschert. Wer Whitney Houston und ihre Songs mag und Lust auf ein Musical hat, in dem man auch einmal herzhaft lachen muss, sollte sich Bodyguard unbedingt ansehen!

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