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Urlaub im Familotel. Das war genau das, was wir nach einem Hochzeitswochenende auf der Alm in Österreich brauchten. Einfach entspannen und runterkommen, bevor wir wieder 6,5 Stunden Fahrt nach Hause auf uns nehmen. Was uns im Familotel Habachklause erwartet hat, ob es uns gefallen hat und ob wir wiederkommen würden? Ich verrate es Euch 😉

Familotel Habachklause – ein Überblick

Als wir im Familotel Habachklause ankommen, regnet es in Strömen. Wie schade, sind wir doch nur 2 Nächte hier und befürchten schon, dass wir keinerlei Outdoor-Aktivitäten unternehmen können. Und ich darf schon jetzt verraten: so ähnlich kam es dann auch 😉

Familotel HabachklauseAngekommen auf unserem Zimmer warteten schon frische Schokopralinen auf uns. Schande über mein Haupt, dass ich sie ohne sie vorher zu fotografieren direkt vernascht habe (geteilt habe ich aber wirklich, hehe). Mit Schokolade kriegt man mich. Immer. Unser Zimmer war super geräumig mit genügend Platz für Spielzeug, Taschen und Baby-Kram, den man immer so mitschleppt. Es hatte ein eigenes Kinderzimmer, das man mit einer Schiebe-Glastür (plus Vorhang bei Bedarf) abtrennen konnte. So konnte Mathilda am Abend schon einmal eine Runde im Kinderbett schlummern, während wir noch ein wenig Zeit am Laptop oder vor dem TV verbracht haben. Neben dem Babybett gab es im Kinderzimmer zusätzlich ein Stockbett. Theoretisch wäre in der Familiensuite „Sphen“ also Platz für zwei Erwachsene, zwei Kinder und ein Baby/Kleinkind gewesen. Das große Bett würde sich theoretisch auch als Familienbett eignen, dann solltet Ihr aber aufgrund der Höhe vor Eurer Anreise nach einem Rausfallschutz fragen oder einen eigenen mitbringen. Insgesamt war die Suite wahnsinnig gemütlich, nagelneu, sehr gepflegt und sauber, einfach zum Wohlfühlen. Demnach von unserer Seite absolut zu empfehlen.

Herzlichkeit und familiäre Atmosphäre – in der Habachklause selbstverständlich!

Das Familotel Habachklause ist ein sehr kleines Hotel! Schnell kennt man sich und per Du ist man hier sowieso direkt von Anfang an. Eine kleine Story muss ich Euch hierzu unbedingt erzählen: Bei der Mittags-Jause (ich hoffe, das nennt man so) habe ich ganz selbstverständlich meine benutzte Kaffeetasse und Mathilda’s Schüssel selbst in Richtung Küche getragen und die Bedienung gefragt, wo ich das Geschirr abstellen darf. Sie meinte darauf hin, ich müsse das auf keinen Fall selbst abräumen, ich könne es ruhig einfach stehenlassen. Daraufhin meinte ich spontan „Siehst Du, ich fühle mich hier einfach wie zuhause und da räume ich mein Geschirr ja auch weg.“ 🙂 Und genau so war es einfach auch. Wir haben uns sofort ganz herzlich aufgenommen und wie zuhause gefühlt. Als ich mit Mathilda die Tiere füttern gehen wollte, fragte ich eine Bedienung nach Futter. Sie erklärte mir, dass die Tiere normalerweise nur einmal pro Tag und zwar gemeinsam mit den Kindern und der Kinderbetreuung gefüttert werden (völlig okay und aus Gründen des Tierschutzes mehr als gerechtfertigt) aber vielleicht könnte ich eine kleine Menge bekommen –  ausnahmsweise. Ich sollte einfach den Chef fragen (sie deutete mit dem Finger auf einen Tisch direkt hinter mir). Tja, der Chef saß gerade beim Frühstück. Direkt hinter mir. Ansprechbar für alle! Fand ich großartig und es zeigte mir außerdem, dass es kein Bloggerbonus ist, hier mit dem Chef zu plaudern!

Familotel HabachklauseDas Hotel wird von drei Generationen der Familie Maier geführt. Man merkt, dass hier jeder jeden kennt und dass man als Gast nicht nur „Zimmer 201“ ist. Jeder ist herzlich, offen, ansprechbar, freundlich. Das kann man leider nicht in jedem Hotel erwarten und daher hat es uns umso mehr begeistert. Auch beim Essen wird nicht schräg geguckt, wenn Mathilda zum zehnten Mal die Stifte herunter wirft. Uns wurde sogar ohne Nachfrage sofort angeboten, den Nachtisch des drei-Gänge-Menüs einfach ganz unkompliziert in die Lounge zu servieren, damit Mathilda dort noch besser toben kann, während wir essen.

Wo wir gleich bei einem kleinen Kritikpunkt wären. Für die Speisesäle hätte ich mir eine kleine Spielecke gewünscht. Ein paar Bausteine, eine Bücherkiste, vielleicht etwas, das nicht zu viel Lärm macht. Für „Miss Hummeln im Po“ Mathilda wäre das genial gewesen, denn trotz selbst mitgebrachtem Spielzeug, Büchern und vom Hotel bereitgestellten Malutensilien hielt es sie einfach keine fünf Minuten an unserem Tisch. [Stellungnahme Familotel Habachklause: „Bezüglich der Spielecke in den Speiseräumen haben wir uns bewusst dagegen entschieden, da sich der Lärmpegel im Restaurant um einiges erhöhen würde. Der Eltern Kind Spielbereich ist ja nur um die Ecke und die Kids können ja auch während des Essens jederzeit in die Clubs gebracht werden zum Spielen.“]

Das Essen war wirklich super. Küchenchef Thomas, mit dem wir ein super nettes Gespräch hatten, hat jetzt sogar freitags den „Veggie-Day“ eingeführt, an dem es ausschließlich vegetarische Speisen gibt. Gut für Umwelt und Gesundheit und Ziel ist es, allen Gästen die Vielfalt der fleischlosen Küche zu demonstrieren. Mega! Das vegetarische Speisenangebot ist meiner Sicht nach ausreichend. In Sachen vegane Alternativen ist noch etwas mehr Luft nach oben aber hier regelt denke ich die Nachfrage das Angebot. Mehrere vegane Milchalternativen (Hafer-, Soja, oder Reismilch) sind jederzeit zugänglich in einem speziellen Kühlschrank, sodass man sowohl selbst den Nachmittagskaffee damit ergänzen, als auch den Babybrei oder sonstiges mit pflanzlichen Milchalternativen zubereiten kann.


Baby- und Kinderbetreuung im Familotel Habachklause

Wie in den meisten Familotels zeichnet sich die Habachklause nicht nur durch besonders kinderfreundliches Personal und Spiel-Angebot aus sondern durch die Möglichkeit der Kinderbetreuung, bereits ab dem Babyalter. Babys zwischen 0 und 2,5 Jahren werden täglich in der Babyclub-Lounge betreut – wenn man das möchte. In dem 120 qm großen Babyparadies ist für alles gesorgt: Rutsche, Spielturm, verschiedenes Spielzeug, Kuschelecke und die wohl nettesten „Babytanten“, die natürlich auch wickeln, füttern und bei Bedarf in den Schlaf tragen. Ganz großes PLUS aus meiner Sicht: bei „gutem“ Betreuungsschlüssel (die Sicherheit und Bedürfnisbefriedigung jedes einzelnen Babys/Kleinkinds steht natürlich an erster Stelle) gehen die Betreuerinnen mit den Kleinsten auch nach draußen. Dort finden sie den Spielplatz, eine riesige Sandkiste, die eher ein „Sandzimmer“ mit Dach und Türen ist (perfekt, selbst bei Regen und Wind), Trampolin, Klettergerüst (auch in mini-Ausführung) und unzählige Rutscheautos, Dreiräder und Co. Grundsätzlich finde ich es großartig, dass in allen Familotels Kinderbetreuung angeboten wird. Wir sind trotzdem nicht der Typ Eltern, der einen Familienurlaub macht und das Kind dann 90% der Zeit in einen Kinderclub bringt (aber auch das ist okay, wenn Eltern das möchten und die Kids Spaß haben!). Wir genießen auch die Zeit zu dritt total! Allerdings ist es wirklich toll, als Eltern auch einfach einmal wieder ganz in Ruhe zu Abend zu essen, eine Stunde gemeinsam zu entspannen oder einfach mal kurz Paarzeit zu genießen. Genau dafür finde ich das Angebot der Kinderbetreuung einfach perfekt, sofern das Kind sich dort wohl fühlt.

Mit fast zwei Jahren ist Mathilda in einem Alter, in dem man ihr Fremdbetreuung durchaus „zumuten“ kann. Ich sage das sehr vorsichtig. Natürlich gibt es Kinder, die gehen viel früher in einer Betreuungseinrichtung. Wiederum andere Kinder wollen auch mit zwei Jahren noch nicht von Mama getrennt sein. Beides ist okay. Mathilda ist es hier zuhause gewohnt, von Oma und Opa betreut zu werden. Das klappt ganz toll und ich habe dabei nie ein mulmiges Gefühl weil ich genau weiß, dass auch hier auf ihre Bedürfnisse eingegangen wird.

Von fremden Personen betreut zu werden ist noch einmal etwas ganz anderes. Kinder müssen Vertrauen aufbauen, das geht nicht von heute auf morgen. Für uns ist deshalb immer klar: sobald Mathilda sich unwohl fühlt oder weint, werden wir sofort angerufen und holen sie ab. Wir sind schließlich im Urlaub nicht zwingend auf Betreuung angewiesen und da geht ihr Wohlbefinden einfach absolut vor! Das mit dem Abholen haben wir auch in unserem letzten Urlaub in einem Kinderhotel so gehandhabt. Einmal wurden wir nach einer Stunde angerufen. Das andere Mal haben wir Mathilda (ohne Weinen und ohne Anruf) nach ca. 90 Minuten wieder abgeholt. Wir waren wirklich gespannt, wie es mit der Fremdbetreuung und eventueller Paarzeit für uns dieses Mal klappt. Wir haben also versucht,  sie an einem Nachmittag einmal von der Kinderbetreuung bespaßen zu lassen. Nach einer Eingewöhnungszeit im Babyclub und einer Verabschiedung, schien es, als sei sie super happy und würde jetzt erst einmal all die tollen Spielzeuge dort erkunden. Klappte leider nicht. Wir konnten die Treppe hochgehen und die Tür schließen, dann hielten wir einen Moment inne und es dauerte kaum 20 Sekunden, da fing Mathilda bitterlich an zu weinen. Also…Tür wieder auf, Kind „gerettet“. Sollte einfach nicht sein, für uns völlig okay, einen Versuch war es Wert. Um es noch weitere Male zu testen waren wir leider zu kurz im Familotel Habachklause. Bei einem längeren Aufenthalt hätten wir es vielleicht noch einmal versucht.

Vielleicht klappt es ja, wenn Mathilda deutlich älter ist und bereits KiTa Erfahrung sammeln konnte. Dann könnte sie sogar in den Kinderclub, wo Kinder ab ca. 2,5 Jahren betreut werden. Ob basteln, Zaubershow, Kinderdisco bis hin zur Bastel- und Kreativ-Workshops, Tiere Füttern und Outdoor-Programm bleiben hier wirklich keine Wünsche offen.


Freizeitangebote im Familotel Habachklause

Familotel HabachklauseIch will Euch hier gar nicht so viel erzählen vom tollen Angebot des Hotels, denn das Meiste könnt Ihr einfach selbst ganz ausführlich auf der Website nachlesen. Da es bei uns leider fast 2 Tage lang nur geregnet hat, haben wir den Spielplatz vor dem Hotel mit Trampolin und Sandkiste sowie den „Streichelzoo“ (aka Lernbauernhof) nur wenig genutzt und auch nicht am  kostenlosen Ponyreiten teilgenommen – super schade. Was die Tiere angeht, hatte Mathilda einen riesigen Spaß beim Füttern der Ziegen, Schweine und besonders der Hühner (die allerdings weniger von Mathilda’s übertriebener Hühnerliebe und ihrem lauten „BockBooooock“ hielten :-). Weil sie nach dem ersten Besuch pausenlos zu den Ziegen auf die Weide rennen wollte, hatten wir etwas Mühe, sie vom Elektrozaun fernzuhalten. Hier würde ich mir wünschen, dass alternative Absperrungen geprüft werden, um die Stromschlaggefahr für die Kinder zu vermeiden. [Stellungnahme Familotel Habachklause: „Der Auslauf für die Ziegen und Schafe ist ganz neu dazugekommen – das Gehege wurde erstmal als Test gemacht, um zu sehen ob es funktioniert. Ein stromloser Holzzaun ist bereits in Planung und wird baldmöglichst umgesetzt.“] – großartig!

Leider konnten wir aufgrund des Wetters auch keine Ausflüge mit den Tollen Leih-Fahrrädern, Bollerwagen oder Buggys unternehmen. Dabei bietet die Gegen rund um das Hotel wirklich sooo viele tolle Ausflugsziele und an Leih-Equipment gibt es wirklich (fast) alles!

Familotel HabachklauseUmso mehr Zeit haben wir dafür in der Indoor Softplay-Anlage verbracht, in der wir sogar selbst einen riesen Spaß im Bällebad hatten, haha 🙂 Die voll gepolsterte Kletteranlage mit Rutschen, Tunneln und Co. War auch Mathilda’s liebster Spielplatz an beiden Tagen. Außerdem ist es einfach grandios, dass die Verletzungsgefahr hier beinahe gleich null ist, weil wirklich alles top gepolstert ist! Auch das Panoramabad haben wir besucht. Es gibt sogar einen abgetrennten Baby- und Kleinkindbereich mit einem schönen Spiel- und Rutschenturm. Dort waren wir allerdings nur ganz kurz weil Mathilda trotz Neoprenanzug bereits nach 2 Minuten blaue Lippen bekam und im Wasser wirklich gefroren hat. Für unseren Geschmack war das Wasser für ein Babybecken einfach zu kalt. [Stellungnahme Familotel Habachklause: „Unsere Pools haben konstante Wassertemperatur, die stets überprüft wird. Jeder Pool muss allerdings nach Hygienevorschriften mehrmals wöchentlich rückgespült werden. Hier findet ein Wasseraustausch statt – es muss Wasser zugeführt werden, das nicht vorher erhitzt wurde (da sich sonst Bakterien bilden könnten). Wenn dies gemacht wird, kann die Temperatur im Pool für ein paar Stunden etwas kühler sein als die angegebenen 33 Grad. Wir haben uns jetzt aber entschlossen, nicht mehr wie bisher am frühen Vormittag rückzuspülen, sondern am späten Abend, somit heizt sich das Becken bis in der Früh wieder auf.“]

Und, würdet Ihr wieder kommen?

Definitiv, ja! Wer kleinere Familienhotels mag und auf den ein oder anderen Pluspunkt eines nagelneu erbauten XL-Hotels gerne verzichten mag, der ist in der Habachklause absolut gut aufgehoben. Wir mochten besonders die familiäre Atmosphäre und die Nähe des Personals zu den Gästen sowie das super leckere Abend-Menü und die vielen Tiere! Unser Fazit ist daher (bis auf die kleinen genannten Verbesserungsvorschläge) durchweg positiv.

Allgemeines zu den Familotels

Familotel Habachklause

Falls Ihr das passende Familotel für Euch sucht, könnt Ihr Euch auf der Homepage der Gruppe durch die Urlaubsregionen Deutschland, Österreich, Südtirol oder Schweiz klicken. In allen Familotels gibt es die sogenannte „schöne Ferien Garantie“, die Euch gewisse Standards der Hotels gewährleistet. Das sind zum Beispiel, familiengerechte Sicherheitsstandards, großzügige Unterkünfte, kindgerechte Ausstattung, altersgerechte Kinderbetreuung, Kids All-Inclusive (mehr dazu gleich) und natürlich kinderfreundliche Gastgeber.

Die Familotels arbeiten mit „Kronen“, die einen Überblick über die vorhandenen Leistungen geben. Diese unterscheiden sich dann beispielsweise in der Anzahl der Stunden Kinderbetreuung pro Woche, in der Art der Verpflegung oder in den vorhandenen Spielmöglichkeiten (betreute/unbetreute Spielzimmer, Hallen/Freibad, Spielplätze direkt am Haus, usw.). Eine Übersicht über die Kronen-Kategorien findet Ihr HIER

In Sachen Verpflegung ist es so, dass Ihr in den Familotels meist wählen könnt, welche Art Verpflegung Ihr gerne hättet. Beispielsweise Halbpension, All-Inclusive ohne Alkohol oder auch mit oder aber nur Frühstück. „Kids All-Inclusive“ habt Ihr automatisch in allen Familotels, das bedeutet, dass Kinder quasi fast zu jederzeit essen können (die Hipp Babybar und alkoholfreie Getränke stehen non stop zur Verfügung). Kinder genießen also das Frühstücksbuffet, einen Mittagssnack, Zwischenmahlzeiten oder Kuchen bei Bedarf sowie Abendessen, alkoholfreie Getränke und Eis zu den Mahlzeiten und das unabhängig von der Verpflegung, die Ihr für Euch als Erwachsene gebucht habt.

Was die Familotels insbesondere auszeichnet, ist die Möglichkeit der Kinderbetreuung. In allen Familotels wird für mindestens 35 Stunden pro Woche Kinderbetreuung  von pädagogisch geschulten Mitarbeiter*innen angeboten. Super wichtig finde ich auch, dass alle Mitarbeiter*innen eine Erste-Hilfe-Schulung für Kleinkinder absolviert haben. Man weiß ja nie! Kinderärzte, Apotheken und Notdienste findet Ihr ebenfalls immer vor Ort und falls Ihr lieber einen individuellen Babysitter möchtet, gibt es diesen in allen Babyhotels gegen Gebühr auch.

HIER findet Ihr eine Übersicht über die Angebote der Familotels. Dort könnt Ihr auch gezielt nach Themen suchen wie beispielsweise Urlaub mit Baby, Skiurlaub und Wintersport oder Reiterferien. Stöbert am besten selbst. Es gibt wirklich eine riesige Auswahl toller kinderfreundlicher Hotels, in denen Ihr „Urlaub auf familisch“ genießen könnt 😉

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