Schwanger sein bedeutet nicht krank sein. Wer also keine Risikoschwangerschaft durchlebt, sollte sich eine Gewisse Fitnessroutine in der Schwangerschaft ruhig beibehalten. Auch Ärzte empfehlen moderates Training in der Schwangerschaft. Sport und gesunde Ernährung gehören fest zu meinem Leben dazu. Ich achte darauf, dass ich mich einigermaßen gesund ernähre, zumindest, was die Hauptmahlzeiten angeht. Regelmäßige Bewegung sehe ich nicht als Pflicht sondern ich bewege mich gern, weil ich es liebe zu tanzen, Krafttraining zu machen oder einfach flott spazieren zu gehen. Daran hat sich auch in der Schwangerschaft nichts geändert. Naja, vielleicht ein kleines Bisschen, denn um ehrlich zu sein bin ich plötzlich weitaus unfitter als zuvor. Wie genau meine momentane Fitnessroutine in der Schwangerschaft aussieht, verrate ich Euch gern 🙂

Fitnessroutine in der Schwangerschaft– nicht mehr ans Limit

Wisst Ihr, was für mich derzeit die persönliche Hölle ist? Treppen! Treppenstufen bringen mich wirklich an die Grenze der Belastbarkeit. Keine Ahnung, was das genau in meinem Körper ausgelöst hat aber man merkt einfach, dass man in der Schwangerschaft nicht mehr so fit ist wie zuvor.

Was den Sport angeht, gibt es in der Schwangerschaft eigentlich nicht allzu viel zu beachten. Man darf nicht schwer (nicht mehr als 10kg) heben und sollte Sprünge, Stürze, Stöße und generell „gefährliche“ Sportarten vermeiden. Ansonsten ist Sport auch jetzt super wichtig und förderlich. An meiner Fitnessroutine in der Schwangerschaft hat sich allerdings etwas geändert. Denn ich bin leider auch im dritten Trimester immer noch ziemlich kraftlos und schnell aus der Puste. Ich gehe daher leider nicht mehr tanzen (Ballett) und maximal ein bis zwei Mal pro Woche ins Fitnessstudio (manchmal auch gar nicht). Hier achte ich eben darauf, dass ich keine schweren Gewichte hebe und auch sonst gehe ich nicht mehr bis ans Limit. Ich mache also kein Intervalltraining und arbeite an den Geräten und Bodenübungen nicht bis zum absoluten Muskelversagen.

Ich versuche weiterhin, alle Körperpartien in meinem Krafttraining zu beanspruchen, ein Bisschen Cardio hänge ich wenn möglich auch immer noch dran (meist Crosstrainer). Allerdings war ich gerade in den letzten Wochen total unfit. Ich war super müde, kraftlos und schon nach 10min Crosstrainer völlig fertig. Daher höre ich einfach auf meinen Körper und mache nur dann Sport, wenn ich mich wirklich fit dafür dühle. Zum Glück bessert sich das so langsam. Gestern waren im Gym sogar 45 Minuten Crosstrainer möglich (ganz laaangsam). In letzter Zeit mache ich aber viel lieber Zuhause Sport mit meinem Freund. Wir schreiben dann Bodyweight-Übungen auf eine Tafel, die wir in drei Durchgängen absolvieren. Dazu haben wir noch TRX Schlaufen, die wir ebenfalls integrieren. Und neuerdings gehen wir auch ein Mal pro Woche schwimmen, was mir wirklich total gut tut.

Ernährung – gesund und bewusst essen

Was die Ernährung angeht, hat sich ein Bisschen was geändert. Die Betonung liegt auf ein „Bisschen“! Ich trinke fast keinen Kaffee mehr. Man darf das zwar auch in der Schwangerschaft aber ich habe einfach fast nie Appetit darauf. Total verrückt, da ich bis vor wenigen Wochen ein absoluter Kaffeejunkie war. Generell stehe ich derzeit eher auf Herzhaftes und könnte ungelogen dreimal am Tag Pommes oder irgendwas mit Kartoffeln essen 🙂 Mache ich aber natürlich nicht. Schließlich ist eine Schwangerschaft kein Grund, für zwei zu essen. Ich schaue sehr bewusst, dass ich viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte esse, so wie bisher auch. Das einzige, was sich geändert hat: ich esse seit einigen Wochen kaum bis gar keinen Zucker mehr 🙂 Nutella gibt es nicht mehr (und fragt nicht, wie unfassbar schwer mir das fällt), Kekse, Schokolade und Co. nur in absoluten Ausnahmefällen. Aus welchem Grund ich plötzlich „so streng“ mit mir bin, verrate ich Euch bald noch in einem gesonderten Post. Fest steht: Ich werde mir fürd Wochenbett auf jeden Fall Nutella in die Kliniktasche packen, falls es die im Krankenhaus nicht gibt 🙂 Und auch auf die Weihnachtszeit mit all den Leckereien freue ich mich schon jetzt. Denn mein Zuckerverzicht ist nur temporär geplant.

Ich achte weiterhin darauf, dass meine Hauptmahlzeiten gesund sind. Morgens gibt es entweder Vollkornbrot mit Hüttenkäse und Avocado oder Haferflocken mit Apfel und etwas Honig oder auch mal ein fertiges Müsli. Am Wochenende stehen dann Brezeln, Pancakes, Croissants und Nutella auf dem Tisch (nicht immer alles davon) 😉

Mittags esse ich meist in der Kantine, an freien Tagen koche ich zuhause frisch. Es gibt in der Regel viel Gemüse und dazu Reis, Vollkornnudeln, Dinkel, Kichererbsen oder Kartoffeln/Süßkartoffeln. Manchmal integriere ich als Eiweißquelle einen vegetarischen Fleischersatz. Abends gibt es dann oftmals Brot oder nochmal die Reste vom Mittag oder Vortag. Ansonsten esse ich einfach wie bisher nach Lust und Laune. Verbotene Lebensmittel gibt es bei mir nicht. Außer Aspartam. Aspartam (z.B. in Cola light oder zuckerfreien Kaugummis) sowie natürlich Alkohol sind für mich in der Schwangerschaft absolut tabu.

Fitness in der Schwangerschaft

Habt Ihr noch Fragen oder Anregungen zu meiner momentanen Fitnessroutine? Schreibt sie mir gerne in die Kommentare 🙂

1 Kommentar

Antworten

Ein toller Post, ich würde auch in der Schwangerschaft nicht auf Sport verzichten, aber zu viel und die falschen Sachen sollten es dann nicht sein…
Liebste Grüße, Nicky

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