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Im September durften wir für unseren zweiten Urlaub als Familie einige Tage in Österreich verbringen. Drei davon im wunderschönen 5 Sterne Natur Resort Moar Gut, das hier in Großarl inmitten eines länglichen Tals, umgeben von grünen Wiesen, Wäldern und Bergen fast ein wenig verschlafen liegt. „Liebevoller Luxus für anspruchsvolle Familien“ – das hat sich das von drei Generationen geführte Familienhotel, das ebenfalls zur Kette der Kinderhotels Europa gehört, von denen ich Euch hier bereits erzählt habe, auf die Fahne geschrieben. Was man hier alles geboten bekommt und wie unser Eindruck nach drei Tagen Auszeit in Großarl war, möchte ich Euch heute gerne erzählen.

Aktiv im Urlaub

Wer im Moar Gut nächtigt, bekommt so einiges geboten, damit der Familienurlaub auch wirklich entspannt wird. Neben den wunderschön ausgestatteten Zimmern, die einen so richtig ankommen lassen, kann man sich natürlich auch außerhalb dieser vier Wände ganz wunderbar sportlich verausgaben oder beim Welness entspannen. Im Sommer steht einem die komplette Bandbreite an sportlichen Aktivitäten zur Verfügung. Trampolinspringen, ohja, das nenne ich als erstes, weil es uns als Erwachsenen auf den riiiesigen Trampolinen so viel Spaß gemacht hat 🙂 Fahrradfahren, Wandern, Nordic Walking, Personal Training, Bogenschießen, Reiten und soo viel mehr. Wer möchte, kann hier wirklich den ganzen Tag aktiv sein. Wer es ruhiger angehen mag, besucht einfach das wunderschöne Panorama-Hallenbad, die vielfältige Saunawelt oder springt eine Runde in den erfrischenden und glitzerklaren Naturteich.

Highlights für die kleinen Gäste

Mein persönliches Highlight – ja ich zähle mit meinen 163cm ganz sicher auch zu den „kleinen Gästen“ 😉 war der hauseigene Streichelzoo. Die Schafe Hanni und Nanni, die ganz und gar nicht scheu waren und als erstes Mathildas Schnürsenkel angeknabbert haben, die Ziegen, die Hühner und vor allem die kleinen Kaninchen, die so zahm waren, dass sie auch weniger feinmotorische Kinderhände nicht in die Flucht schlagen konnten. Ganz toll finde ich, dass man sich hier frei bewegen kann und wann immer man möchte zu den Tieren ins Gehege darf. Es obliegt hier natürlich der Aufsicht und Vernunft der Eltern, ihre Kinder auf den angemessenen Umgang mit den Tieren hinzuweisen. Dass man sie nicht stören darf, wenn sie sich zurückziehen, sie nicht jagen oder bedrängen darf und einen gewissen Respekt an den Tag legt, ist für mich selbstverständlich und dieses „Handeln im Sinne des Tierwohls“ will ich auch Mathilda vermitteln.

Mich hätte man wohl den ganzen Tag im Kuhstall finden können, wenn die Rinder nicht leider noch auf der Sommeralm gewesen wären, haha. Da blieben aber immer noch die vielen tollen Isländerpferde, auf denen man auch Reitstunden nehmen oder einen Ausritt ins Grüne planen kann und der kleine Esel, der von den Pferden – so schien mir – leider ziemlich gemobbt wurde.

An Tieren mangelt es dem Moar Gut wirklich nicht und wer möchte, kann sogar eine Tierpatenschaft übernehmen. Kinder, die sich für ein Patentier entscheiden, sind dann den ganzen Urlaub über für dieses verantwortlich. Sie verteilen Futter und Streicheleinheiten, sammeln Eier ein und – wenn sie es möchten – bekommen diese sogar mit Namen versehen als Frühstücksei serviert. Wie cool!

Aber selbstverständlich gibt es auch Highlights, die nichts mit Tieren zu tun haben. Der große Naturspielplatz, der Indoor-Spielbereich und der Kinderhof, in dem schon die kleinsten Gäste ab dem ersten Lebensmonat von geschulten Pädagogen betreut werden gehören hier dazu. Zudem gibt es ein wirklich beeindruckendes Kino, in dem jeden Abend Maskottchen Gusti ein Tänzchen aufführt und die Kinder zum Mitmachen animiert.

Luxus wird hier groß geschrieben

Luxus ist im Moar Gut ein ganz großes Thema. Man merkt auf den ersten Blick, das sich das Hotel mit nur 36 Familiensuiten seinen exklusiven Charakter bewahren möchte. Und das klappt auch. Die Küche hier ist wirklich ganz großes Kino! Von unserem 9-Gänge-Menü schwärme ich bis heute. Auch als Vegetarier wird man hier nicht mit 0815-Veggie-Gerichten und einfallslosen Menüs abgespeist sondern bekommt eine extrem gute Auswahl an sehr kreativen und vorzüglich schmeckenden Speisen angereicht. Sogar einen hauseigenen Weinkeller gibt es. Und auch Kleinigkeiten, wie beispielsweise Stoffhandtücher auf den „öffentlichen“ Toiletten, zeigen, dass man hier bis ins kleinste Detail auf hochwertige Ausstattung und luxuriöses Design legt.

Service, Komfort und Wohlfühlfaktor

Im Großen und Ganzen haben wir uns im Moar Gut wohlgefühlt. Ein wenig überrascht waren wir, dass wir hier die Jüngsten waren. Nahezu alle Eltern waren 5-10 Jahre älter als wir. Im Speisesaal war es ziemlich ruhig und ich hatte manchmal das Gefühl, das eigene Kind stört in dieser Atmosphäre, wenn es einfach Kind ist und Lärm macht oder über den Boden krabbelt. Viele Kinder – zumindest in unserem Teil des Restaurants – waren zu den Mahlzeiten entweder bei der Kinderbetreuung oder aber ziemlich brav und wenn Mathilda dann zum zehnten Mal ihren Löffel auf den Boden gefeuert und lautstark gegen den Hochstuhl protestiert hat, habe ich mich beinahe ein wenig geschämt. Das lag keinesfalls am Servicepersonal des Moar Gut sondern eher daran, dass es insgesamt in unserem Teil des Restaurants sehr ruhig war.

Der Service des Hotels ist angemessen. Die liebe Amely hat mich ganz lieb durch das komplette Hotel geführt, mir alles bis ins kleinste Detail erklärt und Simone hat uns ganz herzlich in Empfang genommen. Als ich nach einer Möglichkeit fragte, meine Kamera-Speicherkarte an einem PC einzulesen weil unser Laptop leider den Geist aufgegeben hatte, wurde ich jedoch (von einer anderen Dame) ein wenig schräg angeguckt und mit einem einfachen „das geht nicht“ abgespeist. Das fand ich schade und ein wenig kam ich mir vor, als würde man mein Anliegen nicht ernst nehmen. Das mag eine Ausnahme gewesen sein und vielleicht hatte die Dame an der Rezeption einfach ein wenig Stress zu dem Zeitpunkt aber für mich war das eine kleine Enttäuschung. Ebenso als ich am Ankunftstag fragte, ob wir denn einen Flaschenwärmer leihen könnten. „Oh nein, so etwas haben wir nicht. Einen Sterilisator kann ich Ihnen anbieten.“ Ein kleiner Schock. Selbstverständlich geht es auch ohne Flaschenwärmer. Aber nach dem ich SO viel gelesen hatte über die Kinderhotels und die Inklusivleistungen etc. war ich kurz etwas verwundert. Flaschenwärmer sind nämlich selbstverständlich auch im Moar Gut zu jeder Zeit verfügbar, mir wurde nur vermutlich versehentlich die falsche Auskunft erteilt. Ebenso fand ich es ein Biscchen schade, dass auf der „öffentlichen“ Toilette keine Wickelmöglichkeit gegeben war. Diese befindet sich ein wenig weiter den Gang hinauf in der Kinderbetreuung, wo wir jedoch zwei Mal als wir spontan wickeln wollten niemanden angetroffen haben, weshalb ich empfehle, auf dem Hotelgelände einfach selbst immer eine Windeln zum spontanen Wickeln mit dabei zu haben.

Was ich ein wenig vermisst habe, war die in Bewertungen oft sehr gelobte familiäre Atmosphäre. Zum Glück habe ich noch die super liebe Juniorchefin Nora und ihren zuckersüßen Sohn Ferdinand kennengelernt. Sehr familiär, individuell und lobenswert fand ich aber beispielsweise, dass man immer persönliche Nachrichten auf dem Esstisch hatte wie z.B. auf das Wetter des Tages abgestimmte Freizeitangebote, ein Begrüßungsschreiben und Empfehlungen und gute Wünsche für die Heimreise am Abreisetag. Auch Mathilda’s Geburtstag wurde natürlich nicht vergessen. Unser Tisch war mit vielen Luftballons dekoriert, und die Maus bekam einen eigenen süßen Geburtstagskuchen und ein kleines Geschenk vom Hotel.

Unser Fazit zum Familien Resort Moar Gut

Das Moar Gut ist ein Familienhotel für alle Eltern, die den Luxus lieben! Und dieser ist hier sichtbar in jeder kleinen Ecke. Nach unserem persönlichen Empfinden können hier vor allem Familien mit etwas älteren Kindern, vielleicht ab ca. 4 Jahren, den idealen Urlaub verbringen können. Diese können dann das gesamte Angebot nutzen, am täglichen gemeinsamen Essen mit der Kinderbetreuung teilnehmen und generell mal ein paar Stunden im Kinderhof verbringen, während die Eltern in Ruhe beim Essen sind oder beim Welness entspannen. Ich persönlich hätte mir etwas weniger Etikette und etwas mehr Herzlichkeit und Lockerheit gewünscht, das mag aber absolut Geschmackssache sein. Wir würden das Moar Gut definitiv weiterempfehlen für Familien, die einige Tage Luxus genießen wollen und deren Kids vielleicht schon ein Bisschen älter sind.

Stellungnahme des Hotels:

„Wir sind ein Baby- und Kinderhotel. Professionelle Kinderbetreuung wird bei uns bereits ab dem 30. Lebenstag angeboten. Ebenso zu den Essenszeiten. Unser Kleinkinderraum ist schallisoliert, mit Sinnesspielzeugen versehen und verfügt sogar über einen abgetrennten Schlafbereich. Für Babys und Kleinkinder ist alles in jedem Hotelbereich verfügbar. Somit ist der Urlaub bei uns durchaus vor dem 4. Lebensjahr empfehlenswert.

Bei dem Fläschchenwärmer hast du leider einen neuen Lehrling befragt, diese hat aus Unsicherheit die falsche Auskunft gegeben. Das tut uns sehr leid. Fehler, insbesondere bei Lehrlingen, passieren auch bei uns.

Die Babys und Kleinkinder krabbeln immer durch die Restaurants und den Buffetbereich. Warum das für euch unangenehm war (auch das vollkommen normale kleinkindliche Verhalten deiner Tochter beim Essen) ist für uns unerklärlich.

Der öffentliche Wickelbereich befindet sich nicht in der öffentlichen Toilette sondern 20 Meter daneben direkt vor der Kinderbetreuung.

Bei eurer Abreise haben dich sowohl die Juniorchefin Nora als auch Sarah auf den Aufenthalt angesprochen und nur lobende Worte gehört. Ebenfalls haben Amely und Nora angeboten, dir bei eurem Urlaub jederzeit zur Verfügung zu stehen solltet ihr Wünsche oder Anregungen haben.“

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