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Heute ist es Mal wieder Zeit, für ein richtig einfaches aber leckeres Rezept, das gerade jetzt zur Grippezeit dem Körper gutes tut. Mit meinem beerigen Protein-Frühstücksdrink gönnt Ihr Eurem Organismus eine ordentliche Portion Antioxidantien, Vitamine und Protein. Was will man mehr? Eine kleine Besonderheit an meiner Kreation ist, dass sie sogar für Veganer bestens geeignet ist.

   

Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel über Kuhmilch gelesen. Schon länger ist diese ja ziemlich in Verruf geraten und auch ich bin der Meinung, dass wir als Erwachsene keine Kuhmilch brauchen. Unser Körper verstoffwechselt sie schlecht (meiner ganz besonders, denn ich bin wie die Mehrheit aller Erwachsenen laktoseintolerant) und braucht die Inhaltsstoffe einfach nicht. Dazu kommt, dass kommerzielle Milch teilweise Antibiotika belastet ist. Von den ethischen „Mankos“ wie dem Leid der Milchkühe und dem stetig wachsenden Preisdruck für Milchbauern mal ganz abgesehen.

Ich bin keine Veganerin. Dennoch versuche ich, überall wo es geht, auf Kuhmilch zu verzichten. Das klappt super, denn die Anzahl an Kuhmilchalternativen ist mittlerweile wirklich groß. Reismilch, Mandelmilch, Sojamilch, Hafermilch, Dinkelmilch,…da kann man schnell den Überblick verlieren. Letztendlich ist es jedoch eine Frage des Geschmacks. Ich muss zugeben, dass ich bis heute keine echte Alternative für Kuhmilch im Cappucino habe. Alle anderen Milchsorten schmecken mir im Kaffee einfach nicht, ich lasse mich da aber gern überzeugen, wenn mir jemand eine ordentliche Alternative präsentiert 😉

Zurück zu Kuhmilchalternativen. Am Wochenende habe ich zwei Getreidedrinks getestet und sie in mein Frühstück integriert. Die Reismilch und Hafermilch von Natumi. Geschmacklich haben mich beide Überzeugt. Sowohl in meinem Verry Berry Proteindrink als auch im selbstgemachten Granola (das Rezept findet Ihr HIER), waren die Milchalternativen lecker.

Aber auch ethisch und ernährungsphysiologisch konnten die Drinks von Natumi bei mir punkten. Sie werden ohne Gentechnik hergestellt und in Deutschland produziert. Hafer und Dinkel kommen aus Deutschland, Reis und Soja aus Europa. Außerdem steckt kein zugesetzter Zucker drin und bei der Produktion wird sehr auf Nachhaltigkeit geachtet. Ein kleiner „Nachteil“ vieler pflanzlicher Milchalternativen ist vielleicht der sehr geringe Proteingehalt. Während Kuhmilch in der Regel auf 100ml stolze 3,4g Eiweiß inne hat, sind es bei Hafermilch und Reismilch beispielsweise nur 0,1g.

Gerade Sportler nutzen pflanzliche Milchalternativen daher eher weniger. Natumi hat aber eine ganz pfiffige Idee gehabt, und den Proteingehalt der Getreidedrinks mit Zusatz von Erbsenprotein mehr als verzehnfacht. Wow. Somit haben Reis- und Haferdrink in der „Protein“-Variante immerhin 1,7g Eiweiß auf 100ml. Für mich wirklich super, da ich als sportlich aktive Vegetarierin ohnehin etwas darauf achten muss, immer genug Eiweiß auf dem Speiseplan zu haben. Und durch den Proteinzusatz machen sich Reis- und Haferdrink eben auch bei einer ausgewogenen Ernährung von Sportlern sehr gut.

Okay, jetzt aber endlich zum Rezept 😉 Für den beerigen Frühstücksdrink braucht Ihr:

  • 350ml Natumi Reis- oder Hafermilch in der Variante „Protein“
  • ca. eine Hand voll gefrorene Beeren (frische gehen natürlich auch)
  • 2TL Aronia Pulver (optional für extra Antioxidantien)
  • 25g Reisprotein (oder anderes veganes Proteinpulver)
    Als Topping:
  • 2 TL Chiasamen
  • einige Kokoschips
  • einige Beeren

 

Alle Zutaten (bis auf das Topping) gut im Mixer oder mit einem Pürrierstab mixen. Sollte die Konsistenz zu „breiig“ sein, könnt Ihr noch ein wenig mehr des Pflanzendrinks Eurer Wahl hinzugeben. Wenn Ihr mit dem Drink ein Frühstück ersetzen wollt, gebt zur besseren Sättigung noch eine halbe Banane und drei Esslöffel Haferflocken mit in den Mixer, dann habt Ihr alles, was Ihr für einen gesunden Start in den Tag braucht 😉 In der kohlenhydratreicheren Variante mit Banane und Haferflocken eignet sich der Drink übrigens auch perfekt als Kraftspender vor einer anstehenden Trainingseinheit.

Und jetzt: viel Spaß beim Mixen und guten Appetit 😉

2 comments

Antworten

Was ist das denn für ein Bericht über Kuhmilch? Das heißt es ja öfters mal das Kuhmilch ungesund ist, aber wenn man Milch von grassgefütterten Kühen bzw. keine homogenisierte und pasteurisierte Milch trinkt ist man auf der sicheren Seite.

Enthält der Drink Verdickungsmittel wie Carrageen? Die blähen nämlich auf.
LG 😃

Antworten

Hallo Lucia,

nein, Carrageen ist nicht enthalten. Aber die Verdickungsmittel Xanthan oder Guarkernmehl sind in manchen Drinks drin (nicht in allen). Ich vertrage sie trotzdem total gut 😉

Wie bei allem ist es wohl auch bei der Milch die Menge, die das „Gift“ macht. Ich z.B. trinke meinen Cappuccino (2-3 Mal pro Woche) auch mit Bio-Weidemilch, also Kuhmilch. da ich noch keine pflanzliche gleich schmeckende Alternative für den Kaffee gefunden habe.

Folgende Artikel habe ich gelesen:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/ungesunde-milch-ia.html
http://www.spiegel.de/gesundheit/ernaehrung/milch-ist-sie-gesund-oder-ungesund-a-1165443.html

Viele Grüße

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