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Ich war glaube ich in der 11. Schwangerschaftswoche, als sich das Gedankenkarussell so richtig zu drehen begann. Was brauchen wir eigentlich alles, was ist wichtig, was gehört zur Erstausstattung??? Fragen über Fragen und schnell wurde eine Frage immer lauter in meinem Kopf: Welcher Kinderwagen soll es denn werden? Drei Mal waren wir im Fachgescheft, ließeb uns beraten, fragten Freunde und Bekannte, lasen Testberichte. Irgendwann wird man ganz durcheinander im Kopf und hätte gerne einfach jemanden, der einem ehrlich erzählt, was nun wirklich wichtig ist und worauf man verzichten kann. Deshalb möchte ich Euch heute erzählen, warum unsere Wahl letztendlich auf den Joolz Day² fiel und wie zufrieden wir bisher mit unserer Entscheidung sind.

Worauf sollte man beim Kinderwagenkauf achten?

Oberste Priorität hat für mich bei jeglicher Ausstattung die Sicherheit. In Deutschland haben wir das Glück, dass sämtliche Kinderwagen hohen Standards genügen und viele Sicherheitsprüfungen durchlaufen müssen. Bevor das nicht der Fall ist, kommt ein Kinderwagen in Deutschland gar nicht erst auf den Markt. Dennoch gibt es einige Wagen, die beispielswise nicht ganz so standfest sind wie andere und schneller kippen oder bei unsachgemäßem Gebrauch eine Gefahr bergen können. Zusätzlich sind einige Kinderwagen mehr schadstoffbelastet als andere. Wir haben also viele Testberichte gelesen, bevor wir das risige Angebot für uns auf eine kleine Zahl von Herstellern begrenzen konnten. Für uns war außerdem wichtig, dass der Wagen sehr wendig und leicht und auch mit einer Hand steuerbar ist. Andere Eltern werden lieber auf einen Kinderwagen mit feststehenden Rädern zurückgreifen wollen, wenn sie eher auf dem Land leben, viele Feld- und Waldwege befahren und weniger in der Stadt unterwegs sind. Zudem wollten wir gerne einen Wagen, der leicht zusammenzuklappen ist und somit auch gut ins Auto passt, ohne den gesamten Kofferraum einzunehmen. Ein weiteres Kriterium war für uns eine große Wanne, in die auch ein eventuell größeres Baby 6 Monate hineinpassen wird. Zudem wollten wir, dass der Sportsitz in eine komplett flache Liegeposition verstellbar ist. Diesen Abstrich mussten wir beim Joolz allerdings eingehen. Nicht zuletzt entscheidet natürlich auch die Optik, das Preis/Leistungs-Verhältnis und das Fahrgefühl darüber, ob man sich für oder gegen ein bestimmtes Modell entscheidet.

Warum ein Joolz?

KinderwagenSoll ich mal ganz ehrlich sein??? Wir Frauen sind Design-Opfer! Das kann man wohl schlecht leugnen. Für mich war sofort klar: unser Kinderwagen muss grau sein. Egal ob Mädchen oder Junge…ich mag einfach keinen Kitsch, keine Muster, kein bunt. Und wie das so ist, wenn man schwanger ist und man plötzlich nur noch Schwangere sieht…so achtet man dann auf einmal auch auf all die Kinderwagen, die in der Stadt so an einem vorbeifahren. Irgendwann konnte ich schon aus der Ferne bei den meisten Kinderwagen Marke und Modell erkennen, haha 🙂 Der Joolz gefiel mir von Anfang an richtig gut. Stylisch sah er aus, ein wenig futuristisch und irgendiwe hochwertig und edel.

Das neue Design „Tailor“

Der Knaller war, als ich dann das neue Design, den Tailor, entdeckt hatte. Man kann zwischen 3 Basisfarben wählen, hat 2 Gestellfarben zur Auswahl sowie zwei Räderfarben und…jetzt kommts…man kann aus 20 Designs für die Akzente wählen. Von Pastell bis grell ist nahezu alles dabei. Ob bunt oder dezent…da findet wirklich jeder was. Ich muss gestehen, dass ich kurz davor war, einen richtig coolen Wagen in schwarz mit neongelben Akzenten oder in grau mit pinken Bügeln zusammenzustellen. Ich meine, hallooo…so einen Kinderwagen hat dann wirklich sonst fast keiner 🙂 Allerdings blieb ich mir dann doch irgendwie treu und wählte die hellgraue Variante mit edlen braunen Leder-Details.

Aber nun mal weg vom Design, schließlich ist das Geschmackssache und zudem kommt es bei den allermeisten Dingen eher auf die inneren Werte an. Die meisten unserer oben aufgeführten Kriterien für den Kinderwagenkauf erfüllte der Joolz Day². Natürlich haben wir ihn im Laden Probe geschoben. Verrückt, dass es in den meisten größeren Babymärkten richtige Testfahrstrecken mit Kopfsteinpflaster usw. gibt. Er schiebt sich super leicht, ist wendig und sehr gut gefedert. Hier konnte der Joolz Day² also bisher nur Pluspunkte sammeln. Zudem gefiel uns gut, dass er sich leicht zusammenklappen lässt, in nahezu jeden PKW passt und nicht zu schwer und sperrig ist. Den aufsteckbaren Adapter für unsere Kiddy Babyschale fanden wir super praktisch und nicht zuletzt punktete der ziemlich geräumige Korb des Kinderwagens, in dem sich Problemlos ein kleiner Einkauf verstauen lässt. Der Joolz lässt sich zudem Aufrecht lagern, was bedeutet: er steht (ohne ihn anzulehnen) ganz easy in der Ecke im Flur und nimmt kaum Platz weg UND die Sachen fallen nicht aus dem Korb heraus 😉

Unsere ersten Erfahrungen mit dem Joolz Day² Tailor

Mathilda war etwa 8 Wochen alt, als unser Joolz geliefert wurde. Als wir ihn auspackten war ich schon ganz aufgeregt. Wenig später hörte ich meinen Freund im Flur ziemlich viel fluchen. Der Aufbau des Kinderwagens lief wohl nicht ganz so reibungslos weil das System mit Reißverschlüssen und Ösen wohl nicht ganz so selbsterklärend war, wie gehofft. Für den Aufbau erhielt der Joolz von uns also seinen ersten Minuspunkt. Weiter ging es mit der Ausstattung, sprich, dem Zubehör. Hier muss ich sagen: Hut ab! Wer Wert auf viel Zubehör legt, kommt bei Joolz wirklich auf seine Kosten. Wir haben uns für das Nestchen und die Decke in Waffeloptik (rosa) entschieden, einen Thermo Fußsack sowie einen Lammfell-Fußsack und eine passende Wickeltasche dazu.

Kinderwagen

Die ersten Spazierfahrten liefen super. Ich kann den Joolz prima alleine in die Straßenbahn rein- und wieder raus manövrieren, die Bremse hält stand und auch Kopfsteinpflaster führt bei Mathilda zu keinem Schleudertrauma 😉 Etwas umständlich finde ich, dass man das Verdeck der Babywanne mit Reißverschluss öffnen und dann zur Seite klappen muss. Dafür punktet wiederum das nahezu lautlos verstellbare Sonnenverdeck. Die Wanne ist außerdem wirklich groß. Bei Mathilda war das mit ihren 46cm Körpergröße zwar zumindest zu Anfang (und auch mit ihren 57cm heute…) kein wirkliches Kriterium. Aber ich weiß, dass man darauf wirklich achtet, wenn man sich für einen Kinderwagen entscheiden muss.

Fazit – Wie sieht es heute aus…?

Kinderwagen

Jetzt kommt die große Überraschung: wir fahren kaum Kinderwagen. Nicht, weil uns der Joolz Day² Tailor nicht super gut gefällt – wir sind mit unserer Wahl wirklich mehr als zufrieden. Sondern weil Mathilda einfach ein absolutes Tragebaby ist. Bisher lag sie tatsächlich nur wenige Male im Kinderwagen und schlief darin selig bei einer Spazierfahrt, dem Einkaufsbummel in der Stadt oder dem Besuch im Café. Sie mag einfach lieber getragen werden und kommt in der Trage auch viel, viel schneller zur Ruhe und schläft draußen in wenigen Sekunden ein. Wofür wir den Joolz derzeit hauptsächlich nutzen, ist als fahrbaren Untersatz für unsere Babyschale. Mit fast 5kg Baby plus 4kg Schale schleppt man sich sonst wirklich einen ab. Daher ist das Joolz Gestell mit dem Adapter für die Kiddy momentan jedes Mal im Einsatz, wenn wir mit Mathilda irgendwo hin fahren. Dadurch, dass die Kiddy in Liegeposition zu verstellen ist, sind sogar etwas längere Spazierfahrten oder ein langer Bummel bei IKEA drin.

Kinderwagen

Ich kann den Joolz Day² Tailor guten Gewissens jeder Mami (und jedem Papi) weiterempfehlen. Die Frage ist natürlich, ob sich ein zugegeben nicht ganz günstiger Kinderwagen wie der Joolz für jedermann lohnt. Der Preis ist meines Erachtens völlig gerechtfertigt, ob man ihn zahlen möchte, ist eine andere Frage. Bei uns hätte es tatsächlich bisher auch ein günstiger Gebrauchtwagen getan, weil Mathilda einfach kein Kinderwagenkind ist. Dennoch freue ich mich tierisch auf die Zeit, sobald sie selbst sitzen kann und wir auf den Sportsitz umsatteln. Ich sehe sie schon mit ihrem Hasi im Buggy sitzen, wie sie sich neugierig die Welt anschaut, während die Füße kuschelig warm im Fußsack eingepackt sind 🙂 Ich bin wirklich gespannt, wie sie dann das Fahren mit dem Sportsitz findet und wie wir es finden werden.

Was ich noch erwähnen möchte: Joolz pflanzt für jeden registrierten Kinderwagen einen Baum im „Geburtswald“ in Kolumbien und leistet damit einen Beitrag zu einer nachhaltigen Kultur. Das finde ich wirklich spitze! Wenn Ihr also einen Joolz habt oder Euch einen anschaffen wollt, lasst ihn unbedingt online registrieren 😉

*Der Joolz Day² Tailor wurde mir freundlicherweise als PR-Sample zur Verfügung gestellt

 

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